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Vielen Dank für Deine Einreichung, aber wir müssen ablehnen …

Mit Ablehnungen klarkommen ist so eine Sache. Die einen stecken das locker weg und machen einfach weiter. Andere sind bei jeder Ablehnung zu Tode betrübt und enttäuscht, dass ihr Genie nicht erkannt wird. Ein Thema, das uns alle irgendwann beschäftigt oder bereits geprägt hat.
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Vielen Dank für Deine Einreichung, aber wir müssen ablehnen …

📚😂 Der Alltag eines Autors ...

Du schreibst monatelang an einem Manuskript. Du feilst an jedem Satz. Du überarbeitest, kürzt, erweiterst, zweifelst, löschst und schreibst neu. Schließlich schickst du das Werk voller Hoffnung hinaus in die Welt.

Und ...

»Danke, nein.« »Passt nicht ins Programm.« »Nicht unser Genre.« »Zu wenig Marktpotenzial.« »Zu viel Marktpotenzial, wir verstehen es nicht.« 😅

Wenn Verlage ein Manuskript ablehnen, gehört das zum Autorenleben wie Kaffee und Zweifel. Dazu zählt auch die Erkenntnis um drei Uhr nachts, dass Kapitel 17 nicht funktioniert.

Mich interessiert heute, welche Erfahrungen ihr gemacht habt:

✍️ Wie geht ihr damit um, wenn Verlage, Agenturen oder Herausgeber euch ablehnen?

✍️ Was war die bisher unerwartetste oder kurioseste Absage, die ihr bekommen habt?

✍️ Habt ihr irgendwann aufgehört, Manuskripte einzureichen – oder macht ihr unbeirrt weiter?


Mich interessiert auch die andere Seite:

📖 Liebe Herausgeberinnen und Herausgeber – begründet ihr jede abgelehnte Einreichung? Ich denke, hier ist vor allem der Faktor Zeit ein riesiges Thema.

📖 Wie schafft ihr es, einen Text von der Person dahinter zu trennen?

📖 Wie geht ihr mit Autorinnen und Autoren um, die ihr mögt? Was macht ihr, wenn euch deren Texte nicht überzeugen?

Und noch eine Frage an alle Anthologie-Autorinnen und -Autoren:

📚 Wie geht es euch, wenn ihr in einer Anthologie vertreten seid, die niemand wahrnimmt?

📚 Und wie fühlt es sich an, wenn eine Anthologie durch die Decke geht? Plötzlich öffnen sich Türen, von denen ihr vorher nicht wusstet, dass es sie gibt.

Jeder von uns kennt beide Seiten: die Euphorie einer Zusage und den Frust einer Absage.

Am Ende bleibt eine einfache Wahrheit:

Wir schreiben aus Antrieb.

Wir freuen uns über Verkäufe, Rezensionen, Preise und Aufmerksamkeit. Viele von uns schreiben für Ihre Schublade, nur um des Schreibens willen.

Ein Autor, der nicht schreibt, ist kein Autor.

Schreibt weiter. Reicht weiter ein. Sammelt Absagen wie andere Leute Briefmarken. Und feiert jede Zusage, als wäre sie die erste.

Die nächste Geschichte wartet bereits darauf, dass wir sie schreiben. ❤️📚

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