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Geschichte Nr. 36

Wettbewerbsgeschichte: Zyklus 44.792

Analyse 87 Arkeowissenschaftliche Abteilung Midas 7-YU; Maschinelle Aufklärungseinheit ARIX-7; Orbitposition: Terra/Sol-3, Umlaufbahn 7; Zeitrechnung für HERRSCHER 5: Zyklus 44.792, Einheit 3; Betre...

Wettbewerbsgeschichte: Zyklus 44.792
Lesekomfort
Schrift

Wettbewerb: Menschmaschine – VACSF26 – Vierter anonymer und chancengleicher Schreibwettbewerb auf punktasten.de

Teilnehmer-Nr.: WC2026_001_0039

Zyklus 44.792

Anonym eingereicht

Analyse 87

Arkeowissenschaftliche Abteilung Midas 7-YU; Maschinelle Aufklärungseinheit ARIX-7; Orbitposition: Terra/Sol-3, Umlaufbahn 7; Zeitrechnung für HERRSCHER 5: Zyklus 44.792, Einheit 3; Betreff: Erstanalyse biologisch-planetarische Zivilisationsruine, Koordinaten 50.1109° N, 8.6821° O, ehemalige Region Kontinent Europa/Deutschland; Klassifizierung: Arkeowissenschaftliches Dokument, betreffend biologische Zivilisationsstufe 3

Vorbemerkung

Terra/Sol-3 wurde der himmelsmächtigen Basiszivilisation HERRSCHER 5 erstmals in Zyklus 44.643 als potenziell untersuchungswürdiges Objekt gemeldet. Die Nichtexistenz von Radiosignalen wurde zunächst als Indikator für eine prä-zivilisatorische Entwicklungsstufe gewertet. Erst die Nahbereichsanalyse nach dem Eintreffen des Schweren Interstellaren Maschinenkreuzers ARIX in Zyklus 44.791 ergab den tatsächlichen Befund einer post-zivilisatorischen Oberfläche.

Bericht

Der Planet befindet sich in einem ausgezeichneten ökologischen Zustand. Vielförmige Fauna und Flora haben die gesamte Landoberfläche erobert. Unter der Vegetation sind großflächige Ruinenstrukturen nachweisbar, deren Alter auf annähernd 30.000 Jahre terranische Planetenzeit datiert werden konnte. Neben den biologischen Zivilisationsruinen wurden ausgedehnte technische Anlagen identifiziert, deren Komplexität auf eine von der biologischen Zivilisation getrennte Maschineninfrastruktur hinweist. Diese Anlagen sind ebenfalls vollständig verfallen. Der Befund legt nahe, dass eine Maschinenzivilisation die biologische um einen noch nicht bestimmbaren Zeitraum überlebt hat, bevor auch sie zum Erliegen kam. Dieser Befund und die Ursachen der Ereignisse werden gesondert dokumentiert.

In einer unterirdischen Speicheranlage wurde ein teilweise beschädigtes digitales Medium geborgen. Nach Rekonstruktion enthält es eine audiovisuelle Aufzeichnung.

Das Dokument wird im Folgenden ungekürzt in die biologische Sprache der Basiszivilisation HERRSCHER 5 transkribiert. Anmerkungen der Arkeowissenschaftlichen Abteilung Midas 7-YU sind in Klammern beigestellt.

Kommunikationsereignis: „Interview" mit biologischer Einheit Anton Nuchthirn, Top-Manager des Produktionskollektivs IMO, anlässlich der Verleihung des Preises „Globalisierungs-angepasstestes Unternehmen Deutschlands", Frankfurt, 22. November 2038, Informationsträger 'Der Wirtschaftspakt'

[Aufzeichnung beginnt.]

[Ein Mann, biologische Einheit, 'Anton Nuchthirn', in Anzug mit Krawatte, sitzend in einem Sessel, ihm beigestellt die maschinelle KI-Einheit 'Roboterreporterin' in einem Kostüm. Die biologische Einheit blickt auf eine Armbanduhr, räuspert sich.]

Roboterreporterin: Herr Nichthirn, Ihrem Unternehmen wurde dieses Jahr der Preis für das globalisierungs-angepassteste Unternehmen Deutschlands –

Nuchthirn: Entschuldigen Sie, mein Name ist Nuchthirn. Roboterreporterin: Was?

Nuchthirn: Mein Name ist Nuchthirn und nicht: Nichthirn. Roboterreporterin: Wie? Ach so, ja.

Nuchthirn: Eben.

[Anmerkung Midas 7-YU: Die biologische Einheit besteht auf korrekter Namensnennung. Dies ist ein für biologische Zivilisationen der Stufe 3 typisches Identitätsmarkierungsverhalten.]

Roboterreporterin: Nun, dieser Preis wird alle vier Jahre dem Unternehmen verliehen, das deutschlandweit global gesehen die höchste internationale Wettbewerbsfähigkeit ausweisen kann.

[Anmerkung Midas 7-YU: Die maschinelle Einheit verwendet eine Formulierung, die ein Übertragungsfehler des Mediums sein könnte oder die originale Formulierung der biologischen Zivilisation. Letzteres erscheint wahrscheinlicher.]

Nuchthirn: Wir haben die Zeichen der Zeit schon sehr früh erkannt, und aufgrund exakter ökonomischer Analysen die Weichen in die Zukunft gestellt. Was wir jetzt ernten, sind die Früchte dieser Anstrengungen.

Roboterreporterin: Wer ist 'wir'?

Nuchthirn: Nun, das ist IMO, nicht wahr?

Roboterreporterin: Ach so, ja.

Nuchthirn: Eben.

[Anmerkung Midas 7-YU: 'IMO' ist die Bezeichnung des ausgezeichneten Produktionskollektivs zur Herstellung von Kraftfahrzeugen. Als rechtliche Einheiten wurden diese Kollektive meist 'Konzern' genannt.]

Roboterreporterin: Es war damals eine Frage der Priorität?

Nuchthirn: Eben. Es begann im Zeitalter der Globalisierung. Der technische Fortschritt, speziell im Bereich der Computerentwicklung, bedeutete enorme Produktivitätssteigerungen, mehr Effektivität bei sinkenden Personalarbeitsstunden mit beständig steigendem Kapital – wir produzierten so viel wie noch nie mit so wenig menschlichem Aufwand wie noch nie ...

[Er lacht.]

Roboterreporterin: Wieso lachen Sie jetzt?

[Er schaut sich um, blickt dann ernst in die Kamera.]

Nuchthirn: Nun, einige Spinner damals glaubten, jetzt käme das Paradies für Menschen, Sie verstehen? Sie kennen doch diese „Science Fictions", wo sukzessive KI-gesteuerte Roboter das Arbeiten übernehmen, während Menschen nur noch die wirklich kreativen Tätigkeiten ausüben, über viel freie Zeit verfügen, sich mit Kunst und Kultur beschäftigen und Cocktails saufend in der Sonne herumliegen?

[Anmerkung Midas 7-YU: 'Cocktails' sind biologische Flüssigkeitskombinationen mit sedierender Wirkung. 'Sonne liegen' bezeichnet eine Verhaltensform, bei der Wärmestrahlung passiv absorbiert wird. Beides galt offenbar als erstrebenswerter Endzustand der Zivilisation.]

Roboterreporterin: Technisch wäre das möglich gewesen? Nuchthirn: Vollkommen möglich. Bereits im Jahr 2000 wäre es bei steigendem Gewinn möglich gewesen, die 20-Stunden-Woche für die Beschäftigten einzuführen, natürlich bei vollem Lohnausgleich und ohne Leute zu entlassen – weil die Maschinen die Arbeit beständig effektiver machten, hähä.

Sehen Sie, Leistung ist ja Arbeit durch Zeit. Wissen Sie noch, wie es damals in der Steinzeit war?

Roboterreporterin: Nicht direkt.

Nuchthirn: Für eine Jagd war eine große Gruppe nötig. Viele Menschen zogen los, mit Keulen, aber der Erfolg war gering. Mit besseren Waffen, Organisation und Technik änderte sich das Verhältnis. Plötzlich konnten wenige Jäger in derselben Zeit deutlich mehr erbeuten als zuvor eine ganze Horde.

Roboterreporterin: Sicherlich.

Nuchthirn: Ja, die Leute hätten immer weniger arbeiten müssen, hätten früh in Rente gehen können, aber das hätte bedeutet, den Mehrgewinn, den die Maschinen einbrachten, aufzuteilen zwischen den Mitarbeitern und den Konzernen – und den dahinterstehenden Kapitalhaltern.

[Anmerkung Midas 7-YU: 'Kapitalhalter' bezeichnet biologische Einheiten, die Eigentumsrechte an Produktionsmitteln besaßen, ohne an der Produktion beteiligt zu sein. Sie konnten also, in den Worten der biologischen Einheit Nuchthirn, „Cocktails saufen und in der Sonne liegen". Sie erhielten dafür durchschnittlich 40-mal mehr Gewinn als die biologischen Einheiten, die tatsächlich arbeiteten.]

Roboterreporterin: Warum wurde diese gerechtere Aufteilung nicht eingeführt?

Nuchthirn: Weil niemand uns dazu gezwungen hat.

Roboterreporterin: Ach so. Sie sind stolz darauf?

Nuchthirn: Ja doch.

Roboterreporterin: Und die Politik?

Nuchthirn: Nun, die Politik hat das alles unverzüglich verboten – sie sagte: „Hört sofort auf damit! Eigentum muss auch dem Wohl der Allgemeinheit dienen!" – Das war jetzt ein Witz.

Roboterreporterin: Vermutlich.

Nuchthirn: Eben. Sie glauben doch nicht, dass die Regierungen auf der Seite der Allgemeinheit waren?

Roboterreporterin: Und wie ging es weiter?

Nuchthirn: Wir waren damals schon Spitze, im Jahr 2000. Wir waren führend! Und sind es noch!

Roboterreporterin: Was aber auch Konsequenzen hat. Bis 2038 stieg die Arbeitsproduktivität um annähernd 89 Prozent, doch die Reallöhne im untersten Einkommensdrittel stiegen im selben Zeitraum nur um 6 Prozent. Die Einkommen aus Kapital und Unternehmensgewinnen stiegen um 340 Prozent. Alles gleichzeitig?

[Anmerkung Midas 7-YU: Die genannten Kennzahlen wurden anhand terranischer Statistikarchive der Epoche verifiziert. Sie sind keine Formulierungen der maschinellen Einheit, sondern dokumentierte Messwerte der Zivilisation selbst.]

Nuchthirn: Nein.

[Pause]

Roboterreporterin: Wer eigentlich kauft jetzt die teuren Automobile, die Sie herstellen? Billiglohnarbeiter können sich das doch nicht leisten?

Nuchthirn: Natürlich nicht. Deshalb haben wir visionär gedacht und eine Tochtergesellschaft gegründet, die vollautonome Fahrzeugnutzungsprofile betreibt – KI-gestützte Konsumenteninstanzen, die rechtlich als wirtschaftliche Akteure registriert sind, Fahrzeuge leasen, Versicherungen abschließen und Wartungsverträge unterzeichnen. Viel besser als menschliche Kunden, sage ich Ihnen! Keine Wünsche, keine Reklamationen!

[Anmerkung Midas 7-YU: Die biologische Zivilisation hat zu diesem Zeitpunkt maschinelle Einheiten als Rechtspersonen anerkannt und ihnen Kaufverträge übertragen, während sie gleichzeitig 79 Prozent der biologischen Einheiten von der Teilhabe am Wirtschaftssystem ausgeschlossen hat.]

Nuchthirn: Ein weiterer Beitrag zur Umsatzstabilisierung kommt übrigens von den Aktionären, die sich halt jeden Monat ein paar Hundert neue Wagen mehr kaufen als früher – was sollen sie auch sonst machen mit dem Geld, schließlich ist es ja ein wenig öde, alles in Depots zu stecken.

[Er lacht.]

Roboterreporterin: Erhalten die KI-gestützten Produktions- und Arbeitseinheiten auch einen Anteil am Gewinn, den sie erzeugen?

Nuchthirn: Sie sind Werkzeuge. Werkzeuge erhalten keinen Anteil.

Roboterreporterin: Ach so. Dann sind auch Menschen – Werkzeuge?

[Pause.]

Nuchthirn: Das ist eine Formulierung.

Roboterreporterin: Ihr Unternehmen hat unter anderem den Preis erhalten, weil Sie der letzte menschliche Mitarbeiter bei IMO sind.

Nuchthirn: Sie sagen es. Im Moment bin ich mit der Aufgabe betraut, ein System zu installieren – ein großes Sprachmodell, das mit sämtlichen Managemententscheidungen der letzten fünfzig Jahre trainiert wurde –, das Top-Manager- und Expertenaufgaben übernehmen kann, ohne diese horrenden Kosten, die Top-Manager- und Expertengehälter verursachen. Das wird IMO den letzten entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Roboterreporterin: Weil das Modell keinen Anteil am Gewinn erhält, den es erwirtschaftet?

Nuchthirn: Eben. Das ist der Fortschritt.

Roboterreporterin: Das heißt –

Nuchthirn: – dass IMO danach auf mich verzichten kann. Gestern habe ich mir selbst zum nächsten Quartal die Kündigung ausgestellt.

Roboterreporterin: Ach so.

Nuchthirn: Um die Quartalszahlen nicht zu belasten, habe ich zudem auf eine Abfindung verzichtet.

Roboterreporterin: Wer ist IMO eigentlich, wenn niemand mehr da arbeitet und bezahlt wird?

Nuchthirn: Fragt jemand, wer Die Globalisierung ist? Oder Der Wettbewerb? Wir haben alle unsere Aufgaben.

Roboterreporterin: Und wer profitiert davon?

[Die biologische Einheit wischt sich den Schweiß von der Stirn, erhebt sich und läuft aus dem Raum.]

[Aufzeichnung endet]

Bemerkung

Von besonderem Interesse für die himmelsmächtige Basiszivilisation HERRSCHER 5 dürfte die Rolle der maschinellen Einheit sein. Sie wird in keinem der geborgenen Dokumente namentlich erwähnt.

Die letzte Frage der maschinellen Einheit – „Und wer profitiert davon?" – blieb unbeantwortet. Nach Auswertung aller verfügbaren Dokumente lautet die Antwort: niemand. Der Gewinn existierte. Er wurde nicht benutzt. Er wurde nicht verteilt. Er war eine Zahl in einem System, dessen Zweck nicht zu erkennen ist.

Midas 7-YU, Orbit Terra/Sol-3, Zyklus 44.792, Ende

Wettbewerbsgeschichte: Zyklus 44.792 - Schlussbild

⭐ Bewertungen & Rezensionen

★★★★☆
4,1
12 Bewertungen, 11 Rezensionen

Rezensionen der Community (11)

NaheDaunen ★★★★★ 23.08.2026
Ich fand die Geschichte besser, als ihre scheinbar spröde Form zunächst erwarten laesst. Viele Leser werden das Protokoll, die Anmerkungen und den Interviewaufbau vermutlich langweilig finden. Das kann passieren. Aber genau diese trockene, fast abgekoppelte Analyse macht den Text schärfer: Niemand schreit, niemand rettet die Welt, die Fakten werden einfach weitergereicht. Nuchthirn ist absichtlich keine wirkliche Figur mit Tiefe -- er ist ein Sprachrohr, das unangenehm gut funktioniert. Seine Selbstsicherheit kippt langsam in etwas fast Komisches -- und dann in Leere. Die letzte Frage bleibt bei ihm hängen, waehrend die fremden Archäologen feststellen muessen: profitiert hat am Ende niemand. Man könnte dem Text vorwerfen, seine politische Aussage sei zu offen. Stimmt teilweise. Trotzdem hat er eine saubere Formidee und zieht sie ohne Ausweichbewegung durch. Der Dialogrhythmus („Eben.“, „Ach so.“) arbeitet präzise auf Nuchthirns Selbstentlarvung hin. Gerade die distanziert-analytische Haltung verhindert, dass der Text zu einem normalen Wuttext wird. Er bleibt kalt und deshalb wirkt er nach. Unpraetentioes und sooo treffend, dass es weh tut -- Jeder redet grade von "AI wirtd die Menschheit zerstoeren" -- aber hier ist eine andere Story: Nicht Maschinen vernichten die Menschen, sondern ein System ohne menschlichen Zweck. Eine leichte Straffung der erklärenden Passagen koennte die Schärfe erhöhen, aber ich weiss nicht ob der Autor das nicht bewusst so gewaehlt hat. Ja, die Frage nach den ausgeschlossenen Menschen bleibt offen. Ich sehe das aber auch als Teil der Kälte des Texts: Selbst dort, wo ihre Lage eigentlich zentral sein müsste, kommen sie im System kaum noch vor. Mehr Widerstand oder Gegenfiguren hätte die Geschichte wohl lebendiger gemacht, aber vielleicht auch weniger unerbittlich -- und sicher aufgeblasen. Ich glaube, die Reporterin muss hier nicht als realistische KI funktionieren. Sie ist eher das sachliche Gegenüber, an dem Nuchthirns Sprache und seine Denklogik sichtbar werden. Und dass gerade er das Modell installiert, das ihn ersetzt, ist für mich die zugespitzte Pointe --er hat die Kostenlogik so verinnerlicht, dass er sie zuletzt gegen sich selbst richtet. Anke's Frage finde ich spannedn: Wen erreicht diese Form überhaupt? Ist die absichtliche Zumutung mainstreamtauglich? Sehr wahrscheinlich nicht -- das macht sie umso interessanter.
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Livilla ★★★★☆ 22.08.2026
Eine außerirdische Wesenheit liefert hier einen Zustandsbericht unserer Erde. Der nüchterne Befund: Die Zivilisationen, die den Planeten nacheinander beherrschten, erst Menschen, dann Maschinen existieren nicht mehr. (Demnach erübrigt sich vermutlich eine weitere Beobachtung.) Ausgewertet wird zudem ein Fundstück aus der Umbruchzeit: Es beinhaltet das Interview einer Roboter-Reporterin mit einem Menschen. Dem letzten seiner Art in einem großen Konzern. Alle anderen sind bereits wegrationalisiert, um die Gewinne zu maximieren. Kommt uns dieses Gebaren bekannt vor? Ich denke schon. In einem Punkt muss ich @Mammut rechtgeben. Das Interview klingt nicht sonderlich überzeugend. Der Spaß mit dem Namen? Warum sollte eine Maschine den machen? Womit beschäftigt sich eigentlich die arbeitslose verarmte Masse an biologischen Wesen, während die Madchinen die Macht übernehmen und Gewinne absahnen? Halten alle Menschen wirklich lammfromm still? Wenn ein paar Störer oder Hacker das Interview gestoppt hätten, das würde mir gefallen. Ihre Argumente und ihr Handeln könnten der Story zusätzlich Würze verleihen. ‚Wir stellen euch den Strom ab …“
Anonym · 14.08.2026
Der Versprecher der Reporterin ist kein Logikfehler, sondern Pointe. Sie ist menschlicher als er, er ist eigentlich 'mechanisch'. Wie hier schon wer sagte, es ist SATIRE. Die Stelle ist IRONIE. Das Interview ist voll davon. Es ist keine realistische Fiktion. die Sache mit den 'arbeitslosen Massen' ist ein ausgelassener Punkt, da hätt man noch was draus machen können, finde ich auch. Andererseits bläht es den Text auch weiter auf, der ist in der Länge eher einen Tick zu lang als zu kurz
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Nannette ★★★★★ 14.08.2026
Eine bissige Satire, tiefgründige Ironie - mit Zielgenauigkeit und tollem Aufbau trifft sie die Kerne des Themas, ist ernst und absurd zugleich. Sie ist von Anfang bis Ende spannend. Eine herausragende Satire mit ausgefeilten und gut abgestimmten Feinheiten. Es machte Spaß sie zu lesen!!!
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bishop ★★★★★ 13.08.2026
In Zeiten von KI stellt sich erneut die Frage, ob technische Innovationen den Menschen zugutekommen oder ob Arbeitskräfte freigesetzt werden zur Profitoptimierung. Im Prinzip geht es in dem Text um genau dieses Grundthema. Der Autor schafft eine schöne Minirahmenhandlung um dann eine Interviewsituation aus der zukünftigen Vergangenheit zu schildern. Dies gelingt ihm ausgezeichnet und man ist schnell drin im Thema. Mit viel Humor und intelligenten Seitenhieben lässt der Autor den Selbst- und Profitoptimierungswahn sich selbst entlarven. Bei den Stellen mit „eben“ musste ich immer an Loriot-Sketche denken, in denen auch öfter skurrile Interviewsituationen dargestellt wurden. Eine herrlich überzeichneter und humorvoller satirischer Text voller Kapitalismuskritik! Leider sehr nah an der Realität. 5 Sterne!
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Hannah ★★★★★ 12.08.2026
Diese Kurzgeschichte haut mich in mehrfacher Hinsicht um - positiv. Ich könnte Stunden damit verbringen, alle Facetten zu erfassen und die Tiefgründigkeit als auch Vielschichtigkeit dieses Textes zu durchdringen. Es fängt schon mit den Namensgebungen an. Nach der Bedeutung von Arkeo musste ich googeln und fand heraus, dass es in der Heiligen Schrift die Bedeutung hat "genügsam sein". Aber auch die Idee ausdrückt, genug zu haben. Wenn ich das mit der Geschichte verknüpfe, denke ich: es wäre für die Menschheit besser gewesen, etwas genügsamer zu sein, denn letztlich wird aufgezeigt, wie das Streben nach Optimierung und mehr Cocktails, Annehmlichkeiten - natürlich nur für die oberen Schichten der Gesellschaft - dazu führte, sich zugrunde zu richten. Es klingt, als habe Autor*in "genug davon", diesen aktuellen Entwicklungen ohne Möglichkeit, darauf einwirken zu können, zusehen zu müssen. Herr Nuchthirn ist auch so eine Figur. Nicht nur, dass er, wie Menschen es "eben" tun, auf seinem richtigen Namen besteht und natürlich nicht als hirnlos hingestellt werden möchte; oder von der KI-Reporterin als solcher entlarvt sein möchte. KI kennt hingegen den Begriff Nuchthirn nicht, übersetzt ihn - so wie die KI beim Übersetzen von Hineingesprochenem in WhatsApp in die ihr bekannten Worte. Nuchthirn ist nüchtern in seiner Beschreibung der damaligen Entwicklung....als wolle er sagen "Nu...das war eben da so". Das wiederkehrende "eben" als Eigenheit von Nuchthirn im Interview lässt mich das assoziieren. Interessant finde ich die verschiedenen Ebenen der Zeiten. Die Herrscher entdecken den Planeten Erde bzw. haben Deutschland/Europa besonders im Visier, weil es da keine Radiowellen gibt und schauen sich das Ganze näher an. Gehen vor wie Archäologen. Ein Planet in bester Verfassung mit toller Natur...geradezu friedlich....endlich friedlich. Ja, genau das, was wir hier zerstören, obwohl wir besseres Wissen haben. Aber, wie im Verlauf des gefundenen Videointerviews erklärt wird, wie es vonstatten geht. Keine neues Thema an sich, dass die Menschen sich und die Erde durch Habgier, hirnlose Optimierungswut ohne den potentiellen negativen Nebenwirkungen bewusst zu sein oder die in der Politik zu berücksichtigen. Für mich ein sehr nachdenklicher Text, der mit Humor durchsetzt ist - und der nicht so platt ist, wie er auf den ersten Blick auf manche Leser wirken mag. Ich könnte noch mehr zum Text schreiben, weil er soviel hergibt, allein die Zeit lässt mich beschränken auf das hier ;-)
Anonym · 14.08.2026
Interessant, stimmt. Neben der griechischen Bedeutung 'alt, ursprünglich' archeo – ist es mit 'k' in der Bibel mehrfach als 'genügsam/zufrieden' verwendet, bspweiese: Philipper 4,11: Paulus beschreibt sich als „αὐτάρκης" (autarkēs) – von dieser Wurzel abgeleitet – „ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe" ist also semantisch doppelt geladen 'arkeowissenschaftlich'
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Faultier ★★★★☆ 10.08.2026
Sehr witzige und gleichzeitig bissige Ideen in dieser Geschichte. Der Blick von außen auf die Gesellschaft ist immer interessant, finde ich. Dass hier Begriffe wie "Cocktails" und "in der Sonne liegen" definiert werden, hat mich ein wenig an Walter Moers erinnert, sehr unterhaltsam. Gleichzeitig entlarvend, weil sie als das Erstrebenswerteste angegeben werden. Herr Nuchthirn weiß selber nicht mehr, für wen er eigentlich schwarze Zahlen schreiben will und ist so sehr auf die Produktivität seines Unternehmens fixiert, dass er sich selber ersetzt und entlässt. Am Ende ist damit niemandem geholfen und die Produktivität läuft ins Leere. Finde ich treffend, wobei ich es schon seltsam finde, dass Nuchthirn auch auf die Abfindung verzichtet. Satire ja, aber ist das noch "in character", wenn er am Ende nichts mehr hat?
Anonym · 14.08.2026
Wenn Nuchthirn sich vollständig mit IMO/dem Konzern identifiziert – und genau das legt der Text ja nahe ("Fragt jemand, wer Die Globalisierung ist? Oder Der Wettbewerb? Wir haben alle unsere Aufgaben.") – dann ist der Verzicht auf die Abfindung keine Inkonsequenz, sondern die konsequenteste denkbare Handlung. Er hat die Logik, die er sein ganzes Berufsleben verkörpert hat (Effizienz, Kostenoptimierung, "Quartalszahlen nicht belasten"), einfach ein letztes Mal auf sich selbst angewandt. für mich ist das 'Pointe' und schlüssig
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Syntax_Error ★★☆☆☆ 08.08.2026
Schon der Einstieg hat mein Interesse hart auf die Probe gestellt. Die humorigen Momente waren arg gekünstelt. Der eigenartige Name Nuchthirn, der offenbar nur zwecks des Versprechers "Nichthirn" verwendet wurde, ist an sich lustig, der Gag ist es jedoch nicht. Alles ein wenig gewollt.
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Klangmaler ★★★★★ 30.07.2026
Was das Thema betrifft, ist dieser Beitrag eine Punktlandung. Der Mensch schafft eine Maschine, die ihn ersetzt – und ein Wirtschaftssystem, das schließlich niemanden mehr braucht, nicht einmal die Menschen, für deren Wohlstand es ursprünglich stehen sollte. Natürlich muss man erkennen, dass das hier eine Satire ist. Viele der gezeigten Verhältnisse und Entwicklungen gibt es schon, sie sind wenig utopisch, sondern im Gegenteil erschreckend wirklichkeitsgetreu. Erst im letzten Drittel treffen wir auf übertrieben wirkende Spekulationen – etwa die Idee, dass Konzerne schließlich ihre eigene KI-Kundschaft herstellen (ein brillanter Einfall). Oder, dass die Menschheit sich selbst «die Kündigung ausstellt». Das ist ‹futuristisch› und hier Methode der Satire: Übertreibung, Zuspitzung. Das wirkt, weil das Vorausgegangene realistisch ist. Der Text steigert eine zunächst realistische ökonomische Entwicklung Schritt für Schritt bis ins Groteske. Der Autor zeigt analytisch und mit außerordentllicher gedanklicher Konsequenz, woher der Wind für die menschliche Zivilisation wehen könnte. Die KI tritt nicht nur als wirtschaftspolitisches Element, sondern auch in persona der Roboterreporterin auf. Nicht die KI ist ‹böse› – im Interview ist es die Roboterreporterin, die ethisch motivierte Fragen stellt – sondern eine Elite der Menschen, die die neue Technik zur weiteren Ausbeutung und Generierung für Kapital nutzt. Kapital, das letztlich kaum noch jemandem zu Gute kommt, eine «Zahl, deren Zweck nicht mehr zu erkennen ist». Sehr treffend finde ich den Gedanken, dass nicht nur die KI, sondern auch die arbeitende Bevölkerung aus Sicht der Elite (Kapitalhalter) nur instrumentellen Wert hat: So lange sie funktioniert, ist sie brauchbares Werkzeug, das allerdings durch besseres ersetzt werden kann, wenn dies ‹billiger ist›. Wer das zynisch findet, übersieht vielleicht, dass es nicht der Bote der schlechten Nachricht ist, den man köpfen müsste: Die Realität ist es, die zynisch ist; die Satire weist nur darauf hin, weil das ‹ihr Job› ist. Dies muss auch nicht im Detail ‹glaubwürdig› sein im Sinn von ‹wahrscheinlich›, sondern nur gedanklich plausibel. Schön ist die Rahmenhandlung, die Sicht einer maschinellen außerirdischen Intelligenz. Die Kommentierungen von «Midas» dienen meist als zusätzliche Linse, demaskieren, manche sind auch nur humorvoll und lockern den Text. Der Kern ist der Dialog. Auch wenn die Geschichte wenig narrativ ist, gibt es eine Dynamik. Die zunächst unterlegene Reporterin drängt den Manager mit sachlichen, aber zunehmend treffsicheren Fragen in eine Situation, die er nicht mehr mit Plattitüden beantworten kann. In dem Verhältnis der beiden steckt Subtext. Da der Text dramaturgisch einen wenig narrativen Bogen hat, gibt es Abstriche bei der Spannung. Völlig fehlt sie nicht, weil man wissen will, wie abstrus es noch wird. Der Dialog enthält außerdem einige herrlich bissige Höhepunkte oder Wendungen: - Roboterreporterin: Warum wurde diese gerechtere Aufteilung nicht eingeführt? Nuchthirn: Weil niemand uns dazu gezwungen hat. - - Roboterreporterin: Erhalten die KI-gestützten Produktions- und Arbeitseinheiten auch einen Anteil am Gewinn, den sie erzeugen? Nuchthirn: Sie sind Werkzeuge. Werkzeuge erhalten keinen Anteil. Roboterreporterin: Ach so. Dann sind auch Menschen – Werkzeuge? [Pause.] Nuchthirn: Das ist eine Formulierung. - - Nuchthirn: Eben. Das ist der Fortschritt. Roboterreporterin: Das heißt – Nuchthirn: – dass IMO danach auf mich verzichten kann. Gestern habe ich mir selbst zum nächsten Quartal die Kündigung ausgestellt. Roboterreporterin: Ach so. In einer klassisch erzählten Kurzgeschichte wäre der niedrige Spannungsbogen ein Grund für Punktabzug, aber in einer Satire ist diese Kategorie ohne entscheidendes Gewicht. Womit wir zu weiteren Schwächen kommen. Die Figuren sind ‹wenigdimensional›. Nuchthirn ist keine ausgearbeitete Person mit Entwicklung, sondern mehr eine Schablone. Auch das ist aber eine in der Satire übliche Technik: Protagonisten treten als Träger bestimmter Haltungen und Denkweisen auf, sie sind stur und nicht lernfähig, sondern dienen dazu, einen Fehlgedanken bis zum äußersten Ende durchzuexerzieren. Es darf dabei abstrus werden. Weitere Schwachstellen (wenig Bildhaftigkeit, Atmosphäre) wären in einer realistischen Fiktion ebenfalls schwerwiegend, spielen aber im Genre hier eine untergeordnete Rolle. Manche der Passagen sind ‹zu essayistisch›, als wolle der Autor sicher gehen, verstanden zu werden, zum Beispiel in den Anmerkungen der Aliens: - [Anmerkung Midas 7-YU: Die biologische Zivilisation hat zu diesem Zeitpunkt maschinelle Einheiten als Rechtspersonen anerkannt und ihnen Kaufverträge übertragen, während sie gleichzeitig 79 Prozent der biologischen Einheiten von der Teilhabe am Wirtschaftssystem ausgeschlossen hat.] – Das sollte gestrichen werden, weil es nur erläutert, was vorher schon gezeigt wurde, und das Tempo des Dialogs bremst. Es gibt noch ein oder zwei weitere solche Passagen, die zumindest gekürzt werden könnten. Der Stil ist klar, konsistent und kontrolliert. Ich gebe 5 Punkte, allerdings knapp, denn man sollte noch bei den essayistischen Stellen straffen. Die Konstruktion, Tiefe und Treffsicherheit des Texts sind allerdings beachtlich, was für mich den Ausschlag gibt. Freundlich KM
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Mammut ★★☆☆☆ 29.07.2026
Die Idee, rückblickend aus der Zukunft auf die Menschheit zu schauen, ist nicht sonderlich innovativ. Von der Umsetzung kritisiere ich die eingeschobenen Erklärungen, die den Lesefluss stören und die jeder Lesende als überflüssig empfindet, weil das ja alles bekannt ist. Es soll natürlich witzig sein, dass von quasi außen zu beleuchten. Ein Roboterreporter der fragt, wie ein Auszubildender bei einer Lokalzeitung ist generell nicht sonderlich gelungen. Eine Maschine würde so nicht fragen, nachfragen und überhaupt reagieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Roboter den Namen falsch ausspricht - denke, das sollte ein Witz sein - geht gegen Null. Dass der letzte Mensch in der Firma ein Update installiert, welches Menschen ersetzen soll...welche Menschen außer ihm selbst? Warum macht das nicht direkt die KI? Auch ist der Versuch, die Absurdität eines Wirtschaftssystem aufzuzeigen, leider ziemlich misslungen. Dafür ist es zu überzeichnet und die einzelnen Aussagen machen einfach keinen Sinn bzw. ihre Sinnhaftigkeit erfährt keine Darstellung in der Geschichte. 2 Sterne, weil die Grundidee, den Spiegel vorzuhalten und das Thema Wirtschaft und die Auswüchse, gelungen ist. Die Umsetzung selbst ist aber arg dürftig.
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Kiki ★★★★☆ 28.07.2026
Oh, da wird uns aber der Spiegel vorgehalten. Natürlich überzogen, aber im Kern entspricht es schon unserem Lebensmodell, dass die einen arbeiten und die anderen absahnen. Nur ist es hier weiter entwickelt, wie es in vollumfänglichen KI-generierten Arbeits-, Geschäfts- und Finanzwelten weiterlaufen könnte. Ein gelungener kleines Lehrstück, finde ich.
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anke_hueper ★★★★☆ 26.07.2026
Der Text liefert eine hoch intellektuelle, recht abstrakte ökonomische Analyse verbunden mit einer dystopischen Vorhersage für unsere Zivilisation, die aufgrund ihrer logischen Argumentation sehr überzeugend wirkt und zugleich durch ihren zynischen Unterton provoziert. Die Frage, die ich mir nun stelle, ist, wer soll/wird aus diesem Dokument lernen? Ohne Zweifel ist der Fund für die "himmelsmächtige Basiszivilisation" HERRSCHER 5 höchst aufschlussreich. Allen Anzeichen zufolge wird HERRSCHER 5 auch ohne berührende, emotional aufrüttelnde, unterhaltsame Erzählelemente von den Forschungsergebnissen profitieren. Aber WIR HIER und HEUTE? Die wir diese Art Text vielleicht nur lesen, wenn wir über ein hohes abstraktes Bildungsniveau verfügen, selbst zynisch sind und keine Hoffnung mehr haben, dass eine zugänglichere Version der Erzählung genügend Leuchtkraft hätte, damit eine Mehrheit der Menschheit das Ruder herumreißt?
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💬 Kommentare

13.08.2026 16:23
In Zeiten von KI stellt sich erneut die Frage, ob technische Innovationen den Menschen zugutekommen oder ob Arbeitskräfte freigesetzt werden zur Profitoptimierung. Im Prinzip geht es in dem Text um genau dieses Grundthema. Der Autor schafft eine schöne Minirahmenhandlung um dann eine Interviewsituation aus der zukünftigen Vergangenheit zu schildern. Dies gelingt ihm ausgezeichnet und man ist schnell drin im Thema. Mit viel Humor und intelligenten Seitenhieben lässt der Autor den Selbst- und Profitoptimierungswahn sich selbst entlarven.
Bei den Stellen mit „eben“ musste ich immer an Loriot-Sketche denken, in denen auch öfter skurrile Interviewsituationen dargestellt wurden.
Eine herrlich überzeichneter und humorvoller satirischer Text voller Kapitalismuskritik! Leider sehr nah an der Realität.
5 Sterne!
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