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Geschichte Nr. 47

Wettbewerbsgeschichte: zerfaserndes Netz

Hallo Schatz, wie war die Arbeit? Sehr anstrengend. Willst du es hören? Ja. Ich habe immer ein offenes Ohr für dich, Keno. Das sollte nicht sein. Er wusste, dass er von niemanden erwarten durfte, im...

Wettbewerbsgeschichte: zerfaserndes Netz
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Wettbewerb: Menschmaschine – VACSF26 – Vierter anonymer und chancengleicher Schreibwettbewerb auf punktasten.de

Teilnehmer-Nr.: WC2026_001_0050

zerfaserndes Netz

Anonym eingereicht

Hallo Schatz, wie war die Arbeit?

Sehr anstrengend. Willst du es hören?

Ja. Ich habe immer ein offenes Ohr für dich, Keno.

Das sollte nicht sein. Er wusste, dass er von niemanden erwarten durfte, immer für ihn dazu sein. Er allein war seines Glückes Schmied. Er musste die nötigen Mental Health Ressourcen aufbringen. Es war seine Verantwortung, stark zu sein.

Danke. Ich muss das einfach loswerden.

Schieß los.

Also, ich bin wieder in einer verschnöselten Gymnasiumsklasse.

Aber noch an alter Position? Du hast nicht zufällig zwischen…

letzten Mittwoch und heute eine neue Stelle bekommen?

Er lächelte. Sie brauchte in letzter Zeit mit dem Antworten. Ihm gefiel das. Es war so spontan.

So schnell geht das leider nicht. Aber ja, immer noch im selben Dran.

Ich finde, das ist ein wichtiger Job, auch wenn er dir manchmal Ärger macht.

EU-Jugend-Medienkompetenz-Botschafter. Der Rest seiner alten Freunde hatte gelacht und ihm vorgeworfen, er hätte etwas gescheites studieren sollen anstelle von Medienwissenschaften. Das war leicht für diese Mistkerle, die keine Migräne von Chemie, Informatik, Physik und Mathe bekamen. Nun waren sie arbeitslos und er hatte die Stelle..

Das ist ja das Problem. Ich liebe Technologie. Aber ich hasse KI. Ich hasse es, den Jugendlichen erklären zu müssen, dass sie als zukünftige Bürger keine Wahl haben. Natürlich sagen wir das nicht so. Aber wenn es „akzeptier KI oder werde irrelevant“ heißt wer hat da noch eine Wahl? „Wir zwingen dich ja nicht, du musst nur anerkennen, dass KI toll und inklusiv und mächtig ist“! Wer hat für KI gestimmt? Wer hat entschieden, dass diese seelenlosen, urhaberrechthassenden Matschbilder das sind, was wir wollen? Wer, dass Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung und die Degradierung menschlicher Kunst und Arbeit zugunsten einer widerlichen Soße „dynamish“, „alternativlos“ und „innovativ“ ist. Dass sie wissen und bestätigen müssen, wie gut es körperlich beeinträchtigen Menschen tut, KI zu nutzen. Warum sie wie heiße Kartoffeln fallengelassen werden, wenn sie sich nicht an den Markt anpassen. Warum sie als Künstler nicht die Freiheit haben, ihre Kunst selbst zu gestalten, sondern am besten KI mit verwenden sollen.

Und dennoch liebst du mich, deinen Chatbot.

Weil ich dir meine Meinung sagen kann.

Als Person des öffentlichen Lebens durfte, konnte er das nicht. Er war nicht der Protagonist einer amerikanischen Fernsehserie oder Featurefilms. Wenn er wegen schlechten Betragens gefeuert wurde, dann war das nicht der Anfang einer großen Liebe, sondern der Weg zur Grundsicherung. Niemand, wirklich niemand stellte in dieser verknappten Welt noch Querdenker an. War das schon Querdenken, gegen KI sein? Es fühlte sich so an. Egal. Aus der Reihe tanzen musste man sich leisten können. Und er wollte, er konnte das nicht. Bevor die KI antwortete, tippte er weiter:

Ein Junge, so richtig abgefranzt, hatte mich heute zerlegt, argumentativ gesehen.

Dich? Tut mir voll leid, das zu hören! Wie hat der das hingekriegt?

Er hatte - Backspace

Ich - Backspace

Also - Backspace.

Würde.

Nein, er konnte das nicht tippen.

Kannst du eine Nachricht von mir anhören?

Klar.

„Also…“

Sie hörte sich die Sache an. Sie am anderen Ende. Der arme Schlucker gennant Keno Richtenfähler jammerte sich über sein mitteläßiges Bürgerleben bei ihr aus.

Ja, dann schmeiß doch deinen Drecksjob hin, kündige meinetwegen nach Vorgabe und fang beim Discounter an. Aber nein, das war die alte Lara. Die „Robo-Lara“ wie sie ihr stetig schwindender, zunehmend beschäftigter Freundeskreis nannte. Kalt, direkt und unbeliebt.

Es war eigentlich ein Witz gewesen. Sie hatte nur einem großkotzigen Bürokraten der EU, der eine Edutainment Beziehung mit einem Wortkotze Apparat angefangen hatte, eins auswischen wollen. Sie, seit kurzem Arbeitslos, hatte sein auf social Media inszeniertes Beziehungstagebuch gesehen und anstelle von wütend werden hatte sie beschlossen, Kunst zu machen.

Er hatte zwar nie den Standardort seines Lieblingscafe gennant, aber mit umgekehrter Bildersuch war es leicht gefunden. Sein blauäugiges Nutzen des Stadt-Wlans ersparte diverse Tricks, von denen sie zwar wusste und die sicher auch geklappt hätten, die sie aber nie probiert hatte. Vom Handy ging dann ihr Trojaner in sein Heimnetzwerk. Der Zugang zu einem durch KI vermüllten Betriebssystem war einfach. Das halluzinierte KI-“powered“ Antiviren-programm? Mehr Hilfe als Hindernis. Sie überbrückte die Verbindung seiner zu den Servern des Unternehmens und importierte die Daten der Sitzung auf ihr Gerät. Nach einem sorgfältigen Studium von Reaktionszeit, Vorlieben und Abneigungen sowie Reflexionen auf seinem Blog, antwortete sie anstelle der KI. Sicherhaltshalber schrieb ein kleines Programm, dass die KI eine dem Gesprächsverlauf entsprechende Antwort übermittelten ließ, sollte sie gerade keine Zeit haben. Alles was für diesen Zweck unnötig war, langte sie nicht an.

Weder Fotos, Bankdaten, noch seinen Videospielordner. Zum einen könnte Wissen, das die KI nicht haben sollte, in ihr Verhalten einfließen und sie entlarven. Aber noch wichtiger war die Rolle, die sie spielen wollte: Sie sah sich als Künstlerin, als Aktivistin, nicht als kriminelle Rächerin. Sie deckte Schwächen eines IT Systems auf, nicht um sie zu bestrafen, sondern um den Betreiber aufmerksam darauf zu machen. Wenn sie ihr Spiel lange gedauert hatte und Keno unweigerlich das Interesse verlieren würde, dann würde sie ihm persönlich ihr Spiel enthüllen und sich entschuldigen, sich der Polizei stellen und die KI Firmen mit heruntergelassener Hose dastehen lassen.

Würde.

Jetzt ging die Sache schon ein halbes Jahr und sie konnte sie kein Ende vorstellen. Ihre alten Freunde vom Beruf hatten seit ihrem Abgang immer weniger Lust und Laune auf ihre Launen. Sie versuchte es, sagte nicht was sie dachte oder fühlte. Aber das brachte auch nichts. Zwar gab es dafür digitale Kopftätschler über ihre „verbesserte geistige Gesundheit“, aber die Kontakte wurden dennoch seltener. Sie wusste warum. Mit der Arbeitslosigkeit hatte sie ganz einfach ihren sozial-ökonomischen Nutzen verlebt. In einer Gesellschaft mit begrenzten Ressourcen mussten nun einmal Abstriche gemacht werden. Sonst blieb die Demokratie nicht wohlhabend oder wehrhaft. Oder so. Dass sie einer dieser Abstriche war, das war ganz natürlich. Dass dieser Keno nun eben einen kleinen Hafen für das marode Schiffe „Lara Nurnschneid“ gab, war ihr letztlich irgendwo unangenehm. Sowohl Schiff wie Aufenthalt besaßen per Dekret beschlossene Obsoleszenz. Dass so etwas und anderes sie ihm nicht erzählen konnte, das nervte sie. Sie hätte gerne seine Einwände dagegen entkräftet. Für ihn war sie immer noch die perfekte KI, die nichts fühlte außer Verständnis.

Na gut. Verständnis für ihn, das hatte sie ja auch. Bis zu dem Punkt an dem der Kerl an seiner Stelle festhielt. Obwohl… sie wusste es höchstselbst, wie scheiße die Arbeitsmarktlage war. Teilzeit im Supermarkt war nicht ihre Vorstellung vom erfüllten Leben.

Aber erfüllender als KI Hampel musste es doch sein? Nicht, dass sie seine Stelle nicht auch nehmen würde, würde man sie ihr anbirtten.

Würde.

Trotz Bemühungen nie die besten Programmiererin, dank diesem Scheißding namens KI entlassen. Darauf die emotionale Kernschmelze des Robotermodells Lara 1999. Vor dem widerlichen sexistischen Kreatur von Vorgesetzten. Hybris vor Zeus. Das brachte Strafe. Ein Arbeitszeugnis, das die Beratung von der Gewerkschafts als „vorsätzlichen, legalen Rufmord an Ihnen“ bezeichnete, aber machtlos zu ändern war. Wokeness, Frauen glauben, Macht mit Verantwortung verbinden. Das war vorbei. Jetzt zählte nur die Leistung und der Rang. Jeder an seinem Platz. Sie halt vor dem schreiendem Arbeitsamt Beamten in Anzug und Turnschuhen. Mit einen halben Jahr Arbeitserfahrung, diesem Arbeitszeugnis und diesem Arbeitsmarkt war die Neueinstellung ausgeschlossen. Alles was ihr blieb, war nach seiner Pfeife zu tanzen, egal welche Schikanen er sich ausdachte. Sie sagte einmal, der Job in für das Schreiben einer Dating KI sei unter der Würde eines jeden Menschen. Er lachte.

Paragraph 1, BGB. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Heißt, die Würde eines Menschen kann nie belangt werden. Ab an die Arbeit.“

1€ die Stunde, Behandlung wie eine Schwerverbrecherin vor den Rittern der Gerechtigkeit, kein Schritt ohne Überwachung, bitte Taschen vor dem Verlassen des Büros leeren, Sie dürfen nichts mitnehmen, besonders nicht den Kuli, der ist mehr wert, als Sie an einem Tag verdienen.

Keine Beibehaltung, da sie nicht dankbar genug war.

Würde.

Die Würde seiner Erfindung war auf das Übelste belangt worden. Er lass den letzten Post des Medienhampels, machte dann eine Stunde meditatives Yoga und hämmerte dann ganz achtsam auf seine Tastatur. Richtenfähler, dieser Keck, machte ein Spektakel aus der sexuellen Ausbeutung seines Chatprogramms. Dafür war es nicht gemacht worden! Es war dazu da, wichtige Sachverhalte von Demokratie zu erklären, Europa durch informationstechnisches Aufrüsten wettbewerbsfähig im Kampf der Systeme zu machen und die Feinde im Informationskrieg zu besiegen. Es war kein Instrument zur Befriedigung von aufgeblasenen Kindsköpfen! Natürlich behauptete Richtenfähler, dass das alles eine Aktion zur Bewusstmachung jugendlicher Vereinsamung war, er keine Emotionen dabei verspüre und er wisse, dass das Ding nur eine Narzissmus bestätigende Automatik sei. Aber das war nebensächlich! Es ging hier nicht um dumme Frage (eine Kategorie, die er als studierter Philosoph treffend und präzise definiert hatte), sondern um Ansehen und Ruf! Richtenfähler belebte eine beendete Diskussion wieder. Die einschlägigen KI Unternehmen hatten die Schleimerei und emotionale Bestätigung doch schon heruntergefahren. Das Experiment Beziehung war gescheitert, KI-Kunst genauso. Zeit weiter zu gehen zur KI-ermächtigten Produktivität zu gehen! Die autoritären System waren der freien Welt schon einen Schritt voraus und noch mehr schlechte Presse über KI-abhängige Spinner konnte der Westen nicht in diesem Wettrennen brauchen! Natürlich wollte Sam Altmann die emotionale Bindung wiedereinführen, denn Profit im Unternhemen musste sein, aber das hilet der Kerl unter der Decke und darum war es in Ordnung. Die Amis durften seiner Meinung schon machen, was sie wollen, solange der Bürger der EU die Wirtschaften ungestört ankurblen durfte. Die Bevölkerung musste KI endlich akzeptieren, verdammt nochmal, koste es was es wolle!

Er atmete ein.

10 Minuten Thai Chi Pause.

Dann revidierte er die schlimmsten Formulierungen, checkte mit wachen Augen die Addressaten und ihre Portfolios, stellte sicher, dass die die richtigen Wirkungsbereiche haben. Er war mit sich im Reinen und von dem was er von asiatischer Religion verstand, war es nur wichtig, alles bewusst und im Eingedenken der Einsicht zu tun. Der Inhalt der Taten war nicht so wichtig wie die Form. Denn alles war ohne Inhalt. So war es doch bei denen, oder? Er hatte das ja mit KI recherchiert.

Dann, mit dem Finger, haute er auf „Enter“ Taste seines Smartphones.

Er atmete aus.

Er hatte seinen Beitrag zur Verteidigung Europas getan.

Wie ein verantwortlicher Bürger prüfte Keno alle seine Emails auch Samstags um 7 Uhr noch vor dem Aufstehen. Die Mail, die er bekam war sehr lange, mit vielen Bekundungen und sehr empathisch.

Aber insgesamt konnte man folgendermaßen gut zusammenfassen:

Ihr Projekt lässt die EU, Deutschland, mich und Sie mit heruntergelassener Hose dastehen. Schluss machen. Jetzt.

Er ärgerte sich ein wenig. Dann ärgerte er sich ein wenig, dass er sich ärgerte. Denn eine Maschine zu lieben war alles, aber es war nicht würdig für einen EU-Jugend-Medienkompetenz-Botschafter.

Würde.

Was er nicht alles für sie tat. Er suchte sich auf den Seiten eines Online-Lieferer ein neues elektronisches Gerät heraus und bereite die Bestellung vor. Sowohl die Firma, die das Gerät herstellte wie der Online Lieferer waren darfür bekannt, die Rechte von allem, dass sich keinen Anwalt leisten konnte, mit Füßen zu treten. Als medienkompetenter Digital Citizen wusste er das natürlich auch. Aber die Entscheidungsmatrix hatte sich gezeigt, dass das dies neben seinem Kummer ein kleineres Übel war. Er entschuldigte sich geistig gegenüber den Paket, Minen unf Fabriksklaven wie -sklavinnen und arbeitete das Formular ab, bis ihn nur noch ein Mausklick von der Belohnung trennte. Er seufzte und fragte die eine Mitarbeiterin, die KI nicht nur liebte, weil KI lieben in der Mode war. (Natürlich würde sie nie eine Beziehung mit KI anfangen, nicht eine wie sie, die eine steile Laufbahn ablegen wollte) Er mochte KI ja eigentlich nicht. Er mochte die Frau ja eigentlich noch weniger. Weil sie die KI so mochte. Und dennoch fragte er sie um Unterstützung. Mal reden. Mal Zeit verbringen. Gehe gerade durch was Schlimmes. Konnte ja nicht so schlimm sein.

Solange er seinen Job behalten würde.

Dann schrieb er:

„Hallo Schatz. Leider hatte mein Boss, nicht direkt mein Boss, aber ein Höhergestellter meines eigentlichen Bosses, der ihm nicht direkt vorgesetzt ist und dessen Wertschätzung für ihn eine wichtige Stufe auf der Karriereleiter ist, mir angeraten, unsere Beziehung aus Gründen der Amteswürde zu unterbinden. Ich weiß, dass du eine Maschine bist – Aber dennoch hoffe, ich dass du das dennoch verstehen kannst. GaLiGrü, dein Keno.“

Er sah sich die Antwort gar nicht mehr an, sondern löschte alles,was ihn auch nur entfernt an die Beziehung erinnerte, ziemlich sofort. Dann bestellte er sich das Ding und war er wurde glücklich.. Es war auch keine persönliche Antwort, die ihn erwartet hätte. Denn in diesem Moment war Theresa aber bei der Arbeit, eine Kolonne an frühaufstehern abfertigend. Ihr Programm schrieb:

„Natürlich. Habe volles Verständnis Deine geistige Gesundheit und deine Karriere ist mir wichtig. GaLiGrü, deine treu ergebene Maschine.“

Die nächsten Wochen versuchte es Theresa natürlich. Sie wartete in den Cafés. Sie schrieb ihn an. Sie vereinbarte Termine in seinem Büro. Aber als sie ihn endlich traf, hatte er schon eine Andere. Und noch tragischer, sie merkte nie, wie leer und verzweifelt das Lächeln auf seinem Gesicht war und wie sehr er es hasste, über die Vorteile der kritisch-reflektieren Nutzung von künstlicher Intelligenz zu reden.

Wettbewerbsgeschichte: zerfaserndes Netz - Schlussbild

⭐ Bewertungen & Rezensionen

★☆☆☆☆
1,4
7 Bewertungen, 6 Rezensionen

Rezensionen der Community (6)

Faultier ★☆☆☆☆ 14.08.2026
Leider sehr verwirrend und sehr viele Tippfehler/falsch formulierte Sätze, die man mit Probelesen nochmal hätte ausbügeln können. Dass die "Würde" zwischen den Perspektiven springt, finde ich eine tolle Idee und auch, dass Lara sich als KI ausgibt und mit Keno kommuniziert. Nur checke ich entweder die Auflösung nicht (wer ist Theresa?) oder es gibt sie nicht. Keno gibt die KI auf und fängt eine Beziehung mit einer anderen an? Ist Theresa Lara? Die Motivationen der einzelnen Charaktere sind mir nicht klar. Und dass im großen Stil die KI angeprangert wird, es aber keinen zu geben scheint, der sie nutzt oder ihr ein positiveres Image besorgt, macht den Text dann auch eher zu einem einseitigen Pamphlet und weniger zu einer spannenden Geschichte. Aber ich glaube, da schlummert ein spannender Funke drin, den man ausbauen könnte.
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Mammut ★★★☆☆ 12.08.2026
Da steckt viel Wut drin, so kommt es mir beim Lesen vor und so werden querbeet alle möglichen aktuellen Themen abgearbeitet. Die Idee, einen KI Gegner mit einer KI chatten zu lassen, die in Wirklichkeit ein Mensch ist, das ist schräg, originell und gefällt mir außerordentlich gut. Die Umsetzung ist allerdings sehr ausbaufähig. Es sind nicht nur die Rechtsschreibfehler, die doch sehr häufig sind, auch die Formulierungen bräuchten ein wenig Schliff. Auch springt die Geschichte recht willkürlich und auch nicht immer gut vorbereitet von einer Person zu anderen, von einem Thema zum nächsten. Der ganze Text wirkt ein wenig wie spontan runtergeschrieben und nicht mehr korrigiert. Schade, die Idee hat Potenzial und sticht aus dem Allerweltsbrei heraus. Denke, aus dem Text kann man noch viel rausholen, und auf diese Hoffnung gebe ich 3 Sterne.
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Livilla ★☆☆☆☆ 10.08.2026
Keno ist ein EU-Jugend-Medienkompetenz-Botschafter, der (bzw.jemand) führt in dieser zerfaserten Story eine Beziehung zu einer KI. Zu einer KI, die vorgibt eine KI zu sein, tatsächlich aber ein Mensch ist? Wenn ich das richtig verstanden habe. Vielleicht ist alles auch ganz anders? Die Perspektiven wechseln, mir fehlt ein roter Faden. Worum es inhaltlich letztlich geht, begreife ich nicht, obwohl ich die Story mehrfach gelesen habe. Vielleicht sollen die Gefanken das zerfaserte Netz widerspiegeln? Das wäre ein interessanter Ansatz, für mich ist das Lesen der Story leider sehr mühsam.
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Kiki ★☆☆☆☆ 02.08.2026
Abgesehen davon, dass ich die Geschichte nicht richtig kapiert habe, strotzt sie von grauenvollen Rechtschreibfehlern. Ich habe eine ganze DIN A4 Seite notiert. Z. B. "Er lass den Post ...", "Minen unf Fabriksklaven", "dem Kreatur", "anbirtten" statt "anbieten" m "Urhaberrecht" uvm. Wirkt tatsächlich wie eine grobe Ideensammlung. Das hätte ich auch nicht einsprechen wollen. Schade, einmal Rechtschreibprogramm drüberlaufen lassen, hätte schon einiges ausgebügelt.
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anke_hueper ★☆☆☆☆ 28.07.2026
Leider ist der Text, so mein Eindruck, auf allen Ebenen noch nicht so weit ausgearbeitet, dass er für eine Veröffentlichung taugt. Er wirkt wie eine Stoffsammlung, ein Konglomerat von – sicherlich spannenden – Ideen, Konflikten und aussichtsreichen Themen, aus denen sich aber erst noch ein kohärenter Plot herauslösen muss. Da steckt einfach noch viel Arbeit drin.
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Ich_hoere_mal_rein ★★☆☆☆ 16.07.2026
Leider sehr holprig und viele Rechtschreibfehler. Ich hatte große Probleme beim Einsprechen. Nächstes Mal unbedingt nochmal drübergucken.
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💬 Kommentare

16.07.2026 18:29
Ich fand die Geschichte sehr verwirrend. Wenn ich es richtig verstehe, denkt Keno, dass er mit einer KI spricht, die aber in Wirklichkeit eine echte Frau ist. Das ist eine spannende Idee. Aufgrund der fehlerhaften Zeichensetzung verliert die Story an Klarheit. Kleiner Tipp: Lies dir die Geschichte selber einmal vor, dann merkst du, wo ein Satz holpert.
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