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Geschichte Nr. 55

Wettbewerbsgeschichte: Umstrukturierungen

Es dämmert und Delfina liegt bereits mit offenen Augen da. Einzelne Lichtstrahlen scheinen durch die Jalousien und lassen ihr Zimmer wie neu erscheinen. Heute hat sie ihren ersten Arbeitstag und sie ...

Wettbewerbsgeschichte: Umstrukturierungen

Wettbewerb: Menschmaschine – VACSF26 – Vierter anonymer und chancengleicher Schreibwettbewerb auf punktasten.de

Teilnehmer-Nr.: WC2026_001_0058

Umstrukturierungen

Anonym eingereicht

Es dämmert und Delfina liegt bereits mit offenen Augen da. Einzelne Lichtstrahlen scheinen durch die Jalousien und lassen ihr Zimmer wie neu erscheinen. Heute hat sie ihren ersten Arbeitstag und sie ist schon ganz aufgeregt. Um ihre Eltern nicht zu wecken, zwingt sie sich noch ein bisschen länger liegen zu bleiben. Bald muss sie aber sowieso aufstehen, der Transportwagen wird sie um 7 Uhr vor der Haustür erwarten und das von jetzt an jeden Tag. Um 6:30 Uhr springt sie auf, eilt ins Bad und danach in die Küche, um zu frühstücken. Ihr Vater schlurft in die Küche. Er guckt sie skeptisch an.

„Bist du dir sicher, dass du das machen möchtest?“

„Wir haben das doch jetzt schon tausendmal besprochen, ja, das möchte ich. Du verstehst das einfach nicht mit deinem veralten Blick aufs Leben. Heute macht man das so und ich find das gut.“

„Na ja, wie du meinst“, er macht sich einen Kaffee und geht wieder zurück ins Schlafzimmer.

Delfina bleibt frustriert zurück. Dann blickt sie auf die große Uhr, die an der Wand über dem Küchentisch hängt und springt auf, sie hat nur noch 5 Minuten bis sie abgeholt wird. Hektisch zieht sie sich ihren grauen Overall und die schwarzen Stiefel an, die ihr vor einer Woche zugeschickt wurden, und hastet nach draußen.

Gerade als sie die Tür hinter sich schließt, kommt ein großer silberner Wagen mit abgedunkelten Scheiben vor ihr zum Stehen. Die Türen öffnen sich automatisch und sie steigt ein. Im Wagen sind die meisten Plätze schon besetzt. Alle tragen den gleichen grauen Overall. Sie sucht nach Blicken, die sich kreuzen, nach Kontakten, die sich knüpfen lassen, aber keiner der anderen blickt sie an. Als sie sich hinsetzt murmelt sie schüchtern: „Hallo“. Es erklingt ein eintöniges „Pscht“. Delfina zuckt zusammen.

Der Wagen macht sich auf den Weg und nach einer halben Stunde sind sie bei der Fabrik angekommen. Nach und nach steigen sie aus. Es kommen weitere Transporter an, insgesamt bestimmt zehn. Sie stehen gemeinsam vor dem riesigen Fabrikgebäude mit den rauchenden Schloten. Eine schwere Metalltür versperrt den Eingang. Immer noch spricht keiner ein Wort, alle starren auf den Boden, also tut sie es ihnen gleich.

Die Türen öffnen sich und gleichmäßig strömen sie in die riesige Eingangshalle. Schilder hängen von der Decke und zeigen den Weg in die verschiedenen Abteilungen. Ganz hinten links entdeckt sie das Schild, welches ihr den Weg weist: „Schrauben“. Zusammen mit ihrer Arbeitskleidung wurde ihr auch ihre Abteilung zugewiesen. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe läuft sie bis ans Ende der Halle, eine Schleuse führt sie in einen anderen Teil des Gebäudes. Jetzt, wo sie in ihrer Arbeitsgruppe ist, versucht sie erneut ein freundliches Gesicht zu finden, eine Verbündete, aber niemand scheint ihren Wunsch zu teilen. Als sie bei den Laufbändern ankommen, dröhnen die Maschinen in ihren Ohren und das helle Licht blendet sie. Ein kleines schwarzes Schild mit ihrem Namen markiert die Stelle, an der sie arbeiten wird. Als Delfina dort ankommt, wird ein weiteres Schild aus der Decke heruntergelassen. In kurzen Sätzen wird ihr dort erklärt, worin ihre Aufgabe besteht. Die kleinen Schrauben muss sie in Bretter drehen und die großen einfach nur in Kästchen sammeln. Das Schild fährt wieder nach oben, eine laute Sirene ertönt und das Band beginnt sich zu bewegen. Ein wenig hektisch fängt sie an, die Schrauben zu sortieren. Jedes Mal, wenn sie einen Fehler macht, ertönt wieder die Sirene. Sie blickt sich jedes Mal nervös um, doch die anderen beachten sie nicht. Bereits nach der ersten Stunde ist sie unglaublich erschöpft, aber ihr Arbeitstag hat noch weitere neun Stunden. Nach fünf Stunden ist die Bewegung schon automatisiert, aber ihre Arme fangen langsam an zu krampfen. Sie macht stur weiter, doch hat nichtmal mehr Kraft zum Denken. Das Ende des Arbeitstags wird durch eine weitere Sirene eingeläutet. Zusammen mit den anderen läuft sie durch die Schleuse zurück in die Eingangshalle und steigt erneut in einen Transporter, der sie wieder nach Hause bringen wird.

Als sie zur Tür hereinkommt, warten ihre Eltern schon gespannt auf sie.

„Und wie war es? Lief es gut? Hat es Spaß gemacht?“, fangen sie, an sie mit Fragen zu löchern.

Delfina nickt schwach: „Ja, ja, war gut“, murmelt sie und geht in ihr Zimmer. Ihre Eltern bleiben verdutzt zurück. Sie laufen ihr hinterher, aber sie hat bereits die Tür hinter sich geschlossen und sich aufs Bett fallen lassen. Als ihre Eltern klopfen, antwortet sie nicht. Sie ist schon eingeschlafen.

Am nächsten Morgen wird sie von ihrem Wecker geweckt. Ihre Arme sind noch immer schwer, es ist jetzt schon nichts mehr von ihrer Freude vom Vortag übrig. Sie bleibt noch kurz im Bett liegen.

„Ob ihre Eltern wohl Recht hatten?“, fragt sie sich, doch sie verscheucht den Gedanken direkt wieder. So ist das jetzt eben. Sie wollte diese Arbeit unbedingt machen und außerdem weiß sie, dass es der einzige Weg ist, um heutzutage erfolgreich zu sein. In der Küche begegnet sie wieder ihrem Vater. Er fragt sie, wie es ihr gehe, doch Delfina bleibt stumm. Sie kann jetzt wirklich nicht noch einen kritischen Kommentar gebrauchen.

Um 7 Uhr kommt wieder der silberne Transporter vor ihrer Haustür zum Stehen. Sie steigt mit hängendem Kopf ein und der Wagen fährt los. Er kommt früher als sonst zum Stehen und sie wundert sich, ob sie schon da sind, doch dann geht die Tür auf und eine junge Frau in ihrem Alter steigt ein. Sie blickt sich um und sucht sich einen freien Platz. Als sie sich hingesetzt hat und die Tür sich schließt, flüstert sie: „Hallo“. Wie am Tag zuvor, ertönt zugleich ein einstimmiges „Pscht“. Wenig später kommt der Transporter wieder zum Stehen. Sie sind angekommen. Alles ist genau wie am Vortag, nur dass Delfina jetzt ein bisschen zielstrebiger die Schleuse entlang läuft, ein paar Fehler weniger macht und noch schwerere Arme hat.

Die Wochen vergehen und als nach zwei Monaten ein junger Mann morgens in den Transporter steigt, erwischt sie sich dabei, wie sie in das allgemeine „Pscht“ einfällt. Zuhause redet sie kaum noch mit ihren Eltern. Sie ist einfach zu erschöpft. Wenn sie Delfina fragen, wie es ihr geht, sagt sie immer: „Ja, ja, gut“ und läuft gleich darauf in ihr Zimmer. Manchmal folgen sie ihr, aber auch wenn sie klopfen, ist sie nicht bereit für ein Gespräch und meist sogar schon eingeschlafen. Sie würde gerne mehr antworten, denkt sie manchmal, kurz bevor ihr die Augen zu fallen. Sie würde gerne erzählen, dass es schwierig ist immer dasselbe zu machen, dass sie es vermisst, mit ihnen zusammen zu frühstücken, dass sie gerne mal wieder einen Ausflug machen würde, aber sie hat einfach keine Kraft. Für nichts anderes als ihre Arbeit, die mittlerweile schon automatisch abläuft. Dann ertönt auch schon wieder der Wecker und sie beginnt sich im Morgengrauen auf ihren Tag vorzubereiten.

So geht es tagein, tagaus und bald ist ein halbes Jahr vergangen, seitdem sie in der Fabrik angefangen hat. Ein kleiner Brief wartet an ihrem Platz am Laufband auf sie. Es findet eine Umstrukturierung im Unternehmen statt. Maschinen würden ihre Arbeit in der Fabrik ersetzen, aber sie müsse sich keine Sorgen machen, in einem Bürogebäude wurden neue Arbeitsplätze geschaffen und sie wird weiterarbeiten können. Die einzige Veränderung sei, dass sie umziehen müsse, weil sonst der Arbeitsweg zu lang wäre. Delfina weiß nicht genau, was sie davon halten soll. Sie redet jetzt schon kaum noch mit ihrer Familie, würde sie sie überhaupt noch sehen, wenn sie woanders wohnt? Am Ende des Briefes heißt es, dass sie einmal im Jahr im Dezember wieder nach Hause fahren könne und eine Woche Ferien habe. Das beruhigt sie ein wenig. Sie würde ihre Familie zwar das ganze Jahr nicht sehen, aber zumindest hätte sie dann eine ganze Woche frei, die sie mit ihnen verbringen könnte. Als sie an diesem Tag nach Hause kommt, erwarten sie ihre Eltern in der Küche. Sobald sie durch die Tür kommt, fangen sie an, auf sie einzureden.

„Du kannst nicht einfach ausziehen. Dann sehen wir dich ja gar nicht mehr. Wie soll das denn noch werden? Du musst etwas ändern Delfi, so kann das nicht weitergehen. Merkst du denn nicht, dass dich das kaputt macht?“

„Sie wurden also auch schon benachrichtigt“, denkt Delfina. Sie steht einen Moment unschlüssig in der Küche herum, aber hält nicht lange aus, wie ihre Eltern auf sie einreden. Sie reibt sich die Augen und läuft zielstrebig in ihr Zimmer. Die Tür schließt sie hinter sich ab und ruft: „Ich muss jetzt meine Sachen packen, morgen kommt der Umzugswagen, bitte stört mich nicht.“ Ihre Mutter will ihr hinterherlaufen, doch ihr Vater hält sie zurück und schüttelt nur leicht mit dem Kopf.

Die Umstrukturierung findet schnell statt. Am nächsten Tag werden ihre Sachen abgeholt und in ihre neues Zuhause gebracht. Eine lieblos eingerichtete Wohnung mit einem Bett, einem kleinen Schreibtisch, Bad und Kücheninsel. Die Zimmer sind düster und durch das Fenster sieht sie nur die graue Fassade vom Haus gegenüber. Einen Tag später fährt sie zum ersten Mal ins Büro. Der Transporter holt sie um dieselbe Uhrzeit ab, die Fahrtzeit ist genau gleich lang und das Gebäude ist genauso groß und grau wie die Fabrik. Innen sieht alles ein wenig moderner aus, das Licht ist nicht so grell und das Großraumbüro ist mit einem dunklen, kratzigen Teppichboden ausgelegt. Ihr Arbeitsplatz ist wieder mit einem Namensschild markiert. Diesmal ist es ein Schreibtisch mit einem Computer auf dem zwei Excel-Tabellen nebeneinander abgebildet sind. Zwischen den einzelnen Arbeitsplätzen ist mehr Raum als noch in der Fabrik und es ist endlich nicht mehr so laut. Die Tabellen leuchten in bunten Farben auf, die ständig wechseln. Delfina setzt sich an ihren Arbeitsplatz und ein Avatar erscheint auf dem Display, ein animiertes Gesicht einer jungen Frau mit kurzen schwarzen Haaren und einem seltsam verzerrten Lächeln. Sie fängt an zu sprechen und als Delfina sich umblickt, sieht sie auf den anderen Bildschirmen dieselbe Frau abgebildet. Sie erklärt ihr, die neue Aufgabe: Ziffern aus der einen Excel-Tabelle in die andere übertragen. Delfina beginnt. Es sind lange Zahlen und sie braucht am Anfang ewig, um sich mit der Bedienung zurecht zu finden, die richtige Zeile und Spalte zu finden und die Ziffern fehlerfrei abzutippen. Wenn sie einen Fehler macht, leuchtet der Bildschirm rot auf und eine kurzer Signalton erschallt. Zu Beginn erschrickt sie jedes Mal, doch am Ende ihrer Schicht, zucken nur noch kurz ihre Schultern, während sie weiter resigniert auf den Bildschirm starrt. Abends wird sie wieder vom Transporter abgeholt. Sie denkt über den vergangenen Tag nach und wundert sich, was ihre Aufgabe wirklich für einen Zweck haben soll. Wenn Excel-Tabelle Nr. 2 erkennt, welche Zahlen richtig und falsch sind, warum muss sie die dann noch extra per Hand eintippen? Sie kann es sich nicht erklären, aber sie ist auch schon zu müde, um weiter darüber nachzudenken. Als sie endlich in ihrer Wohnung ankommt, sinkt sie ins Bett, ihre Augen fallen zu und sie will schon schlafen, doch da ertönt eine Stimme in ihrem Zimmer, ähnlich wie jene, die auch die kurzhaarige Avatar-Frau im Büro hatte.

„Guck mal, ich habe eine Überraschung für dich. Sie liegt auf deinem Schreibtisch.“

Delfina ist müde, sie will keine Überraschung und schon gar nicht aufstehen und zum Schreibtisch gehen müssen, doch als sie sich nicht bewegt, erschallt wieder die Stimme der Frau.

„Na los, geh schon, enttäusch mich nicht.“

Zögerlich setzt sie sich auf. Es graut ihr davor, ob die Stimme auch Augen und Ohren hat, aber sie versucht nicht darüber nachzudenken und geht zum Schreibtisch. Dort findet sie eine kleine rechteckige Pappschachtel.

„Na los, mach schon auf!“

Sie reißt die Klebestreifen ab und öffnet sie. Darin befindet sich ein Smartphone. Ihr altes hat sie den Anweisungen gemäß bei ihren Eltern gelassen. In einem zweiten Brief, der am Tag des Umzugs gekommen ist, wurde ihr versprochen, sie würde bald ein neues bekommen. Es hat sie nicht wirklich interessiert, da sie seit einem Jahr sowohl vor, während, als auch nach der Arbeit sowieso keine Kraft mehr hatte, um es zu nutzen. Sie nimmt das neue Smartphone in die Hand und schaltet es an, es fühlt sich ganz glatt und schön an. Der Bildschirm leuchtet in bunten Farben auf. Es sind nur zwei Apps installiert: Eine, mit der sie mit ihren Eltern kommunizieren kann und eine andere, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Sie klickt darauf. Vor ihren Augen erscheinen lauter Ziffern, große und kleine, eckige und runde, bunte und schwarz-weiße. Sie blickt fasziniert auf das Meer von Kreisen und Strichen. Mit dem Smartphone in der Hand geht sie zurück zum Bett und lässt sich darauf fallen. Ihre Müdigkeit ist wie weggeblasen und ihre Arme tun auch nicht mehr so doll weh. Gebannt starrt sie auf die Nummern, die sich vor ihrem Auge bewegen.

Als sie am nächsten Morgen aufwacht, weiß sie nicht genau, wann sie am Abend zuvor eingeschlafen ist. Vor ihrem inneren Auge läuft nur ein Film von Zahlen ab. Wie immer wartet sie in der Morgendämmerung mit ihren stummen Kollegen auf den Transportwagen, sie blickt sich um. Alle scheinen noch ein bisschen abwesender, als sie es sonst von ihnen kennt, müde und irgendwie mit den Gedanken ganz woanders. In einige Jackentaschen blitzt ein Smartphone auf. Ihr zweiter Tag im Büro geht schleichend vorüber. Anfangs dachte sie, die neue Bewegung würde ihren Armen guttun, aber mittlerweile tun diese schon wieder weh, nur ein bisschen anders als zuvor. Am Ende des Tages stellt sich ein Rauschen im Büro ein, alle stehen langsam auf und reihen sich vor der Tür, die nach draußen führt, ein. Delfina tut es ihnen gleich. Die Zahlen des Tages hallen noch in ihrem Kopf nach, es gibt keinen Raum mehr für etwas anderes.

Zuhause angekommen lässt sie sich wie am Abend zuvor direkt aufs Bett fallen, doch auch diesmal schaltet sich der Avatar wieder ein.

„Na los, gefällt dir mein Geschenk denn gar nicht?“

Sie weiß sofort, was die Frau von ihr will, schleppt sich zum Schreibtisch und greift zum Smartphone. Auf dem Weg zurück zum Bett öffnet sie schon die App. Das nächste, was sie mitbekommt, ist ihr Wecker für den nächsten Arbeitstag. Die Wochen vergehen und ihre neue Aufgabe ist ebenso schnell zur Routine geworden wie die vorherige. Ihre Eltern schreiben ihr täglich Nachrichten und sie antwortet jeden Abend mit der gleichen Nachricht: „Mir geht es gut“. Wenn sie abends nach Hause kommt, greift sie automatisch zum Smartphone, sie freut sich fast schon drauf, weil sie weiß, dass in diesem Moment der Tag vorbei ist. Draußen wird es heiß, dann kalt, Blumen blühen und Blätter fallen, doch sie kriegt all das nicht wirklich mit. Ihr Leben spielt sich an drei Orten ab, im Büro, im Transporter und mit Smartphone im Bett. Eine weitere Umstrukturierung findet statt, diesmal ist es nur eine kleine. Delfina soll ihr Smartphone jetzt auch beim Arbeiten nutzen. Sie stellt es neben ihrem Computer auf. Die Zahlen aus der App machen unterschiedliche Töne, scheinen aus dem Handy zu springen, begleiten sie den Tag über und sprechen mit ihr. Schnell gewöhnt sie sich daran und wenn sie jetzt im Transporter zurück nach Hause fährt, erinnert sie sich an kaum etwas vom Tag.

Eines Abends erhält sie eine lange Nachricht ihrer Eltern. Es fällt ihr schwer, sie zu lesen, ihre Eltern drücken sich so seltsam aus. Nach einiger Zeit schafft sie es trotzdem, sie zu entziffern.

„Liebe Delfina, wie geht es dir? Wir machen uns Sorgen. Wir verstehen deine Nachrichten nicht mehr. Was willst du uns sagen? Wir haben dich lieb!“

Sie liest sie noch ein paar Mal, doch sie weiß einfach nicht, was das Problem ihrer Eltern ist, also antwortet sie einfach mit ihrer üblichen Nachricht:

„ “.

Wettbewerbsgeschichte: Umstrukturierungen - Schlussbild

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