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Geschichte Nr. 61

Wettbewerbsgeschichte: Der Auftrag

Der Auftrag Seit die Rohrpost angekommen ist, habe ich dieses ungute Gefühl im Magen. Die Sorte dumpfer Vorahnung, die dich befällt, wenn irgendwas passieren wird, in das du unter gar keinen Umstän...

Wettbewerbsgeschichte: Der Auftrag

Wettbewerb: Menschmaschine – VACSF26 – Vierter anonymer und chancengleicher Schreibwettbewerb auf punktasten.de

Teilnehmer-Nr.: WC2026_001_0064

Der Auftrag

Anonym eingereicht

Der Auftrag

Seit die Rohrpost angekommen ist, habe ich dieses ungute Gefühl im Magen. Die Sorte dumpfer Vorahnung, die dich befällt, wenn irgendwas passieren wird, in das du unter gar keinen Umständen verwickelt sein willst. Dieses Grummeln im Bauch, das du keinem rational denkenden Menschen erklären kannst. Der Zeiger meiner Taschenuhr rückt vor. Fünf Minuten, die Bedenkzeit, die ich mir zugestanden habe, ist genau jetzt in diesem Moment verstrichen.

Ich klappe den Deckel meiner Uhr zu, lausche dem Klacken und stecke meinen wertvollsten Besitz in die Hosentasche. Beim Pfandleiher werde ich so gut wie nichts dafür kriegen. Warum zögere ich immer noch, statt mich auf die einmalige Gelegenheit zu stürzen? Ich breche meine Wanderung durchs Zimmer ab, vier Schritte bis zur Tür, Wende, vier Schritte zurück, setze mich auf den knarrenden Holzstuhl beim Tisch und schenke mir von der Plörre ein, die meine Vermieterin Kaffee nennt. Frühstück und Abendessen sind in der Miete inbegriffen und fallen dem Quartier entsprechend aus. Ich mustere den Tisch, unter dessen Bein ein Stück Pappdeckel klemmt. Das Bett mit der durchgelegenen Matratze und den Schrank, der so klapprig ist, dass die Holzwürmer höchstens noch den Kitt zu fressen kriegen, der das Ding zusammenhält. Ich nippe an dem bitteren Gesöff. Verflucht noch mal, ich muss mich entscheiden, sonst ist der Job weg! Aber mein Bauch schreit ‚nein, tu’s nicht!‘ Am liebsten würde ich sagen: ‚Jack Black verzichtet dankend.‘ Zumal die Angelegenheit mysteriös ist und bleibt:

Ich sehe mir die Rohrpost noch einmal an.

Auftraggeber: Anonym.

Angeforderte Dienstleistung: Begleitschutz für eine minderjährige Person.

Ausgangspunkt: Das Institut für humane Biomechanik.

Ich trommle mit meinen Fingern auf die verschrammte Tischplatte. Demnach ist mein Klient vielleicht ein künstlicher Mensch? Mir egal, weiter im Text.

Zielpunkt: Die Heart-Residenz. Vorauszahlung: Wird sofort geleistet. 10.000 Pfund.

Name der zu begleitenden Person: Lesly Heart.

Alter: Vierzehn, weiblich.

Ein Backfisch?! Kein Wunder, dass alles in mir: ‚Lass es sein‘ schreit. Aber die Bezahlung! Ich brauche das Geld, sonst lande ich am Monatsende mit meinen Habseligkeiten auf der Straße. Mein Verstand übernimmt, ich setze meine Unterschrift unter den beigefügten Vertrag, behalte mein Exemplar und stecke die Kartusche mit meiner Zusage in die Rohrpost, stoße mit dem Ellenbogen gegen die Tasse, Kaffee tropft auf mein Hemd und die Hose. Ich verreibe die Flecken. Mein Blick wandert zum Korb mit der Schmutzwäsche, der quillt über, denn die Waschfrauen wollen für ihre Arbeit bezahlt werden.

Eine halbe Stunde später kündigt ein Klingelton eine neue Rohrpost an. Ich schraube die Kartusche auf. Es ist die Bestätigung. So weit, so gut - oder was auch immer. Ich habe den Auftrag, lege mein Holster an, prüfe das Magazin der Knarre und stecke Munition, Schlagring und Klappmesser ein. Danach warte ich ab. Solange das Geld nicht da ist, mache ich keinen Finger krumm.

„Mister Black?“ Nach ziemlich genau zwanzig Minuten klopft meine Vermieterin an die Tür. Sie hat einen Botenjungen im Schlepptau, der mir ein Telegramm überreicht. Ich quittiere den Empfang und öffne es. Es ist von meiner Bank. Mein anonymer Auftraggeber hat den Vorschuss bereits telegrafisch angewiesen. Zehntausend Pfund liegen zur Abholung bereit! Eine Summe, von der ich drei Jahre lang Miete und meinen Lebensunterhalt bestreiten kann.

Der Botenjunge bekommt ein üppiges Trinkgeld und verschwindet. Meine Vermieterin versucht vergebens, über meine Schulter zu spähen und den Inhalt des Telegramms zu lesen. Schließlich gibt sie auf und dreht ab.

„Warten Sie.“ Ich klaube ein paar Münzen aus meinem Portemonnaie. „Wenn Sie bitte dafür sorgen, dass die Wäsche gewaschen wird.“

Sie steckt das Geld ein, lächelt breit und nimmt den Korb mit.

Bevor ich das Zimmer verlasse, sehe ich in den trüben Spiegel über dem Waschtisch. Er wirft das Bild eines Mannes zurück, der schon einmal bessere Tage gesehen hat. Immerhin ist die Schirmmütze noch passabel und eins weiß ich, meine Schuhe sind tadellos geputzt.

Eine Stunde später betrete ich das Gebäude, in dem ich meinen Klienten abholen soll. Ich klingele, woraufhin ein älterer Herr in der Kluft eines Butlers erscheint und auf die Eingangshalle weist.

„Bitte treten Sie durch diese Schranke. Scharfe Gegenstände jedweder Art sind im Institut nicht erlaubt. Papier und Schreibgeräte müssen ebenfalls abgegeben werden. Notizen dürfen nicht gemacht werden. Für Ihre Sachen steht Ihnen ein Schließfach zur Verfügung.“

Unter den kritischen Augen des Butlers lege ich den Großteil meiner Utensilien ab. Als ich durch die mannshohe Schranke schreite, schrillt ein Alarm.

„Bitte treten Sie zurück, der Metalldetektor hat ausgelöst.“

Nicht einmal meinen Schlagring kann ich einschmuggeln. Als nichts mehr piepst, darf ich dem Butler folgen. Er öffnet eine Tür und wir betreten einen riesigen Saal. Die roten Samtvorhänge sind zugezogen. Ungefähr hundert metallisch glänzende Maschinen, die mich an überdimensionierte Eier erinnern, sind dort auf Sockel gebettet und schaukeln sanft hin und her.

„Entschuldigen Sie, handelt es sich bei diesen Geräten um Uterinen?“

Der Butler trägt Anzug, Fliege und Mittelscheitel und einen Gesichtsausdruck, als ob er alles und jeden verachtet, insbesondere lästige Fragesteller wie mich. „Diese Maschinen dienen in der Tat der Aufzucht von künstlichen Menschen.“

„Aha“, murmele ich. „Die schnöde Konkurrenz. Besser, klüger, präziser und effizienter als unsereiner.“

„Wenn Sie meinen“, antwortet der Butler höflich.

Ob er vielleicht eines dieser Wesen ist, die statt Herzen Zahnräder in ihrem Brustkorb tragen? In dem Moment frage ich mich, weshalb mein anonymer Auftraggeber einen Wurm wie mich für den Job ausgewählt hat? Weil meine Tarife billig sind? Oder will er sicherstellen, dass mein Schützling sein Ziel nicht erreicht? Irgendwie schwant mir, dass ich die Lösung gefunden habe. Tja, statt gierig aufs Honorar zu schielen, hätte ich lieber ein paar Fragen stellen sollen. Zu spät.

Das Metall der Eier wirft unsere verzerrten Spiegelbilder zurück. Wie es passiert, weiß ich nicht. Ich streife eine der Uterinen mit meiner Hand. Das Material wird durch die Berührung transparent und gibt für einen Moment den Blick auf Zahnräder, Pumpen, Kabel, Schläuche und eine mit Flüssigkeit gefüllte Blase frei, in der etwas Winziges schwimmt. Das Ding da drin ist ziemlich wenig Masse für so eine große Maschine. Zahnräder und Pumpen fördern blaues Blut durch die Röhren.

Ich folge dem Butler und wir betreten den nächsten hell erleuchteten Raum, wo er auf eine Tür weist, über der ein Leuchtschild mit der Aufschrift Exit angebracht ist. „Wir sind am Ziel. Miss Lesly erwartet Sie im Treppenhaus. Wenn das Fräulein die Heart-Residenz unbeschadet erreicht, erhalten Sie eine Erfolgsprämie von zweihundertfünfzigtausend Pfund.“

„Wie?“ Meine Kinnlade kippt runter und es dauert eine Weile, bis ich mich wieder fasse. „Das ist … “ Die Summe blendet mich für einen Augenblick. während mein Hirn meinen Beinen ‚abhauen’ signalisiert. Bei der Prämie hat die Sache mit dem Begleitschutz unter Garantie einen Haken, und zwar keinen für Sardinen, sondern für Mörderwale. „Das ist überwältigend. Kann ich gegebenenfalls von dem Vertrag zurücktreten?“

Der Butler verzieht keine Miene. „Wenn Sie die Konventionalstrafe von zwanzigtausend Pfund zahlen.“

Tja, ich hätte vielleicht doch das Kleingedruckte lesen sollen. „Ha, ha, das war nur eine rhetorische Frage. Ich brenne darauf, Lesly kennenzulernen.“

Der Butler verstellt mir den Weg zurück. Vor mir liegt die Tür. „Ich geh dann mal. Muss ich mich irgendwie ausweisen?“

Die Frage erübrigt sich, denn die Tür gleitet zur Seite. Also gut, meine Hand ist beim leeren Holster, bevor ich das Wort Waffe denken kann. Ach verflucht, den Revolver habe ich eigenhändig im Schließfach verstaut. Ich fühle mich ausgeliefert, schutzlos und irgendwie nackt. Ich taste nach dem Messer in meiner Jackentasche. Es ist aus Horn, die Schneide angespitzt und scharf genug, jemandem notfalls die Kehle durchzuschneiden. Ich straffe mich und gehe weiter. Die Tür fällt hinter mir ins Schloss.

Im Treppenhaus ist es dunkel. Meine Augen müssen sich erst an das spärliche Licht gewöhnen. Ich stoppe ab, weil sich meine Nackenhaare aufrichten. Jemand nähert sich. Lautlos, wie eine Katze. Im nächsten Moment leuchtet mir einer ins Gesicht und murmelt: „Ach du Scheiße!“

„Lesly?“ Ich kneife die Augen zusammen.

„Wen hast du denn erwartet? Etwa die Queen? Wo ist dein Umhang?“, schnauzt sie zurück. „Wieso trägst du keinen, obwohl es abgemacht war?“

„Äh, ich-“ Der Lichtstrahl hat mich geblendet.

Ich höre einen leisen Laut. Mein Gegenüber stellt offenbar irgendwas auf dem Boden ab, vielleicht einen Rucksack und drückt mir etwas Weiches in die Hand.

„Hier, nimm den. Du heißt Jack?“

Inzwischen kann ich Leslys Umriss ausmachen.

Vierzehn? Ich streife den Umhang über. Die Göre ist ungefähr so groß wie ich. Ihr Gesicht ist schmal, das Kinn für ein Kind zu spitz und der Mund? Sieht verkniffen aus. Sie öffnet ihre Lippen. „Hast du wenigstens eine Taschenlampe dabei?“

„Äh, die liegt im Schließfach.“

„Stümper!“ Sie wirft mir eine kleine Leuchte mit Kurbel zu, die ich lässig mit einer Hand auffangen will. Irgendwie flutscht mir das Ding durch die Finger. Wenigstens schaffe ich es, dass die Lampe nicht auf dem Boden kracht.

„Aber den Weg kennst du?“

„Mist …“ Mein Stadtplan wurde vielleicht gerade in Lauge ertränkt oder eine der Waschfrauen verhökerte ihn später für ein paar Pennys an einen Trödler.

„Wozu hast du eigentlich deinen Kopf?“ Lesly verdreht die Augen und murmelt etwas, das ich nicht verstehe.

Vielleicht ist es besser so.

Sie seufzt. „Auch egal, ich hab mir den Weg eingeprägt. Los, komm.“

Wir traben die Stufen hinunter in den Untergrund.

„Ich dachte, wir gehen.“ Ich deute mit dem Zeigefinger nach oben.

„Zur Residenz? Die besser bewacht wird als die staatlichen Goldvorräte? Hast du die Angaben nicht gelesen?“

Ich ziehe es vor, zu schweigen. Vier Stockwerke tiefer öffnet Lesly eine Tür, hält Ausschau und winkt mir zu, ihr zu folgen. Unter ihrem Umhang trägt sie ein interessantes Kleidungsstück, eine Art Hose, die aussieht wie ein Rock. Also schätze ich, dass sie tatsächlich ein Mädchen ist. Obwohl ihre Haare dafür zu kurz sind. In Leslys Gegenwart fühle ich mich unbehaglich. Vielleicht, weil sie streng genommen meinen Job erledigt und ich mich überflüssig fühle. Wozu hat mein anonymer Auftraggeber mich eigentlich engagiert. Irgendeinen guten Grund muss er haben. Aber welchen? Ohne mich käme Lesly genauso gut zurecht. Wenn nicht sogar besser. Ich komme manchmal aus der Puste. Sie nicht.

Wir laufen unter meterdicken Rohren entlang, in denen es gurgelt und gluckert. Von manchen tropft Kondenswasser. Wir umrunden Pfützen und ich weiß längst nicht mehr, in welche Himmelsrichtung wir gehen oder wie ich auf mich alleine gestellt diesem Labyrinth entkommen könnte. Die Luft riecht muffig. Ich kremple die Ärmel hoch und öffne die oberen Knöpfe meines Hemds, weil ich schwitze wie ein Preisboxer nach zehn Kämpfen auf dem Jahrmarkt. Es ist viel zu warm. Meine Zunge klebt am Gaumen, mein Hemd am Rücken. Wir klettern Leitern runter und wieder rauf. Einmal rutschen meine feuchten Finger von der Sprosse ab. Ich schwanke. Lesly packt meine Hand. Und weiter geht es. Als ob nichts passiert wäre.

Wir biegen mal links und mal rechts in irgendwelche Abzweigungen ab. Ich sehe hoch zu Kabelschächten und Schläuchen und lausche dem Dröhnen von Turbinen. Ein gigantischer Apparat versorgt Neopolis, die Stadt ohne Nacht, mit Strom. So tief unter der Erde war ich noch nie und die Vorstellung, dass abertausend Tonnen Gestein auf mich runter krachen könnten, schnürt mir die Kehle zu. In der Ferne brausen Stimmen auf. Schreie aus vielen Kehlen, mir kommt es vor, als ob die Wände des Tunnels vibrieren. Motorbrummen hallt durch einen der Gänge. Es wird rasch lauter.

Lesly zerrt mich in eine Nische. Uniformierte Roboter mit Repetitiergewehren fahren an uns vorbei. Die Polizisten, mit denen ich auf der Straße manchmal zu tun habe, benutzen Knüppel und allenfalls Pistolen.

„Freiheit!“, brüllen die Arbeiter.

„Warum sind die Uniformierten hier?“, frage ich.

„Die jagen Aufständische.“ Lesly verlässt die Deckung, während ich wie angewurzelt stehenbleibe.

„Die töten Menschen?“

„Quatsch! Das können sie nicht, ist fest in ihnen verankert“, zischt Lesly. „Hier unten arbeiten nur Maschinen, ohne Herz und ohne Gefühle.“

„Ist das so?“, frage ich zurück. „Du bist eine von denen, stimmt‘s. Eine Maschine. Heartlesly.“ Herzlos, ich hab’s mir gleich gedacht.

Sie rennt voraus. Ich hinterher. Wir laufen einen Gang entlang, der mich an Logenplätze im Theater erinnert.

„Freiheit!“, dröhnt es mit unzähligen Stimmen von unten aus der Masse hoch. „Wir wollen Freiheit!“

Immer wieder kommen wir an einer Art Fenster vorbei und können das Gemetzel beobachten, das die Uniformierten unter den Maschinenmenschen veranstalten. Blaues Blut quillt aus den Wunden der Verletzten. Manche rappeln sich wieder auf. Ungeachtet des Massakers stürmt Lesly weiter und ich hechle hinterher.

„Warte!“ Ich kann nicht mehr.

Sie hält tatsächlich an, lauscht und drückt mich gegen den harten Stein. „Wir sind keine Sklaven. Wir denken!“

Das ist mir so was von egal. Ich weiß ja nicht mal, was andere Menschen denken oder fühlen, warum sollte mich interessieren, was eine Maschine empfindet?

„Bleib dort und rühr sich nicht. Die zehntausend gehören dir.“ Sie macht einen Satz und stellt sich mitten in den Weg. In dem Moment kommen Uniformierte ums Eck, ihre Gewehre im Anschlag.

„Nein! nicht!“ Meine Beine sind schneller als mein Kopf. Ohne nachzudenken, stürze ich vor, werfe mich auf Lesly und reiße sie zu Boden.

Eine Salve trifft mich. Im ersten Moment spüre ich keinen Schmerz, nur dumpfe Schläge, die meinen Körper treffen. Warmes Blut quillt aus den Wunden und rinnt auf die Erde. Meines ist rot.

Die Uniformierten bleiben wie festgefroren stehen. Die Schüsse unten auf dem Platz stoppen schlagartig. Zahnräder knirschen und quietschen.

„Freiheit!“, brüllen die Maschinen

Unten in der Halle höre ich Schritte, erst nur wenige, dann immer mehr. Blut rinnt aus meinem Mund. Lesly haben sie auch getroffen. Blaues Blut tropft auf den Boden, als sie unter mir hervorkriecht. „Ich kann nicht warten, bis die Sanitäter kommen. Ich muss in die Residenz. Unseren Züchter ausschalten.“

„Heartlesly“, murmele ich.

Jetzt weiß ich, warum ich mitsollte. Als Bauernopfer für die Uniformierten, die nicht weiterkönnen, wenn sie einen Menschen verletzen. Aber sie hat mich zur Seite geschoben. Der Rest war meine Entscheidung. Ich will ihr das sagen und viel Glück wünschen. Zustande bringe ich nur ein Gurgeln. Vielleicht versteht sie mich auch so? Lesly legt meinen Kopf sachte auf den Boden ab, springt auf und läuft los.

Ich stöhne. Schmerz und Angst löschen jeden Gedanken aus. Mein Atem geht schwer. Mein Herz rast. Irgendwie schade, dass ich nicht erfahren werde, ob Lesly ihr Ziel erreicht.

Wettbewerbsgeschichte: Der Auftrag - Schlussbild

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