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Menschmaschine – VACSF26 – Vierter anonymer und chancengleicher Schreibwettbewerb auf punktasten.de

Eingereichte Werke

66

Durchschnitt

Einreichungsphase beendet (bis 31.05.2026)
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Beschreibung

Hallo Phantasten,
der dritte anonyme und chancengleiche Fantastik-Kurzgeschichtenschreibwettbewerb auf axelschreibt.de liegt nun in der Vergangenheit. Aber wir bleiben nicht stehen, und es braucht immer einen mutigen Schritt vorwärts, heraus aus der warmen Komfortzone, hinein in das sonnendurchflutete, vielfältige Leben. Auch wenn es manchmal herausfordernd ist, blicken wir optimistisch in die Zukunft.

Und kaum ist unser letzter Wettbewerb beendet, starten wir am 1. Februar 2026 in die vierte Runde.
Auf punktasten.de haben wir nun eine Plattform für unsere Schreibwettbewerbe, die uns viel Arbeit abnimmt. Ihr könnt euch einen kostenfreien Account erstellen, um mitzumachen. Sicherlich, das klingt erstmal nicht anonym, aber, ohne in technische Details abzuschweifen, PUNKTASTEN ist als Plattform für anonyme (Schreib-)Wettbewerbe designt. Ihr werdet sehen, wie das funktioniert. Entscheidend ist, dass wir durch die Webseite sehr viel manuellen Zusatzaufwand vermeiden können, bspw. Zustimmungen ob ihr Eure Geschichte auf der Webseite stehen lassen wollt, oder ob Eure Geschichte in der Anthologie abgedruckt werden darf. Wichtig zu wissen: Alle Zustimmungen können (bis auf die Druckgenehmigung) jederzeit widerrufen werden!

Der nächste Schreibwettbewerb
Und nun: Willkommen zum vierten aufregenden Wettbewerb, dem ersten auf punktasten.de!
Dieses Mal dreht sich alles um einen ganz besonderen Film: „Metropolis“ von Fritz Lang, dem ersten deutschen Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1927.
Basierend auf dem gleichnamigen Buch seiner Ehefrau Thea von Harbou, das zwei Jahre zuvor erschienen war, wird der Film zum Erscheinen unserer Anthologie im Frühjahr 2027 seinen hundertsten Geburtstag gefeiert haben. Obwohl er vernichtende Kritiken erntete, war die Vision des Epos einzigartig und inspiriert bis heute viele Künstler. Selbst seine Nachricht war denkbar simpel und gar nicht erst versteckt: „Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein.“

Der Herrscher über Metropolis ist Joh Fredersen, sein engster Berater ist der Erfinder Rotwang. Eines Tages stellt dieser ihm einen menschlichen Automaten vor. Rotwang will darin seine verstorbene Frau Hel einprogrammieren. Derweilen verliebt sich Freder, Sohn des Herrschers und Rotwangs Frau, in die Predigerin Maria und versucht sie wiederzufinden. In den Katakomben von Metropolis kommt Joh Fredersen zusammen mit Rotwang einem Kult der Arbeiter auf die Spur. Zornig befiehlt er Rotwang, dem Automaten die Form der Predigerin zu geben, um die Hoffnung der Menschen zu brechen. Der verbitterte Erfinder trägt Joh Fredersen den Tod seiner Ehefrau Hel nach. In den Katakomben erkennt er den Sohn des Herschers vor Maria. Er plant seine Rache. Der Automat soll als Hure Babylons diesem Befehl nachkommen. Sie soll zuerst Joh, dann Freder, und schließlich die Stadt vernichten. Der Automat verführt die obere Klasse und wiegelt die Arbeiter gegen sie auf, schließlich droht der Stadt die Vernichtung. Es gelingt beinahe, die drohende Katastrophe konnte aufgehalten werden, und die Menschmaschine Maria wird als sinnbildliche Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Freder (das Herz) kann am Ende zwischen Vater (das Hirn) und den Arbeitern (den Händen) vermitteln.

So wurde Dekadenz, Materialismus und der moralische Verfall gegen Liebe, Hoffnung und Zusammenarbeit aufgewogen, und das Herz gewann.
Hundert Jahre später lässt sich das anhand der künstlichen Intelligenz wieder beobachten. Der Materialismus großer Konzerne steht gegen unsere Hoffnung auf eine bessere Welt. Die Dekadenz, eine künstliche Intelligenz zu erschaffen, steht gegen unsere Zusammenarbeit als Menschen. Und der moralische Verfall dabei ist, dass wir die KI teilweise personifizieren! „Sie spricht, sie denkt, sie lebt!“, sagen die einen – und ignorieren den Eliza-Effekt. „Sie rechnet, sie analysiert, sie korreliert“, sagen die anderen – und behandeln sie als Maschine. Diese Technologie schürt unsere Ängste. Mit müheloser Effizienz werden wir nach und nach von einer Maschine entwertet, die wir nicht verstehen. Wird die nächste Hochtechnologie der großen Konzerne ein Armutszeugnis der Menschheit? Oder werden wir in weiteren hundert Jahren die technologische Singularität erreichen? Und was wird der Mensch, wenn wir Menschmaschinen bauen?
Was denkt ihr über das Thema „Menschmaschine“? Wir freuen uns auf kreative und fantasievolle Beiträge, in denen das Thema Menschmaschine vorkommt. Es sollte ein zentraler Aspekt eurer Geschichte sein, wobei ihr nicht unbedingt auf den Film Metrololis eingehen müsst (das könnt ihr dennoch tun).

TERMINE :
Einsendungen eurer Beiträge: Einsendeschluss ist der 31.5.2026 (Plant ein paar Stunden Puffer ein, denn das Einreichungsformular auf der Webseite verschwindet wie die Kutsche von Aschenputtel um Mitternacht)

Beiträge:
Ab dem 15. Juli 2026 werden die Geschichten auf punktasten.de einsehbar sein und können von allen gelesen, gehört und bewertet werden.
Bis zum 15. Oktober 2026 dauert die Bewertungsphase.
Am Sonntag, 15. November 2026, werden wir in unserer Liveshow die besten Geschichten küren.

Es geht vor allem um die Freude am Schreiben und um ein starkes WIR-Gefühl.
Dennoch gehören zu einem Wettbewerb auch Preise:

Erster Platz:
Axel Aldenhoven oder Beatrice Sonntag sprechen eines deiner Bücher ein. Du hast die Wahl zwischen einer männlichen und einer weiblichen Stimme. Hör dir gern eins der Bücher an, die Axel schon eingesprochen hat. Magst du seine Stimme? Unterstützung für dein aktuelles Buchprojekt ist dir als beste Story des Wettbewerbs sicher. Frag gern Beatrice Sonntag, was für Erfahrungen sie als Gewinnerin 2023 gemacht hat oder Elea Jourdan, die als Gewinnerin 2024 im Jahr 2025 mit Axel an einem Hörbuch gearbeitet hat und dieses auch schon veröffentlicht hat.

Zweiter Platz:
Axel Aldenhoven erstellt dir ein professionelles Cover für deinen Roman. Da es viel Kritik zu den KI-Bildern gibt, wird Dein Cover mit lizensierten Stock-Fotos und lizensierten Schriften erzeugt und in einem Grafikprogramm aufbereitet. Darüber hinaus wird dein Buch bis zur Veröffentlichung von Axel begleitet.

Dritter Platz:
Axel Aldenhoven unterstützt dich bei deinem aktuellen Schreibprojekt, so gut es möglich ist. Immer wieder tauchen Probleme und Hürden beim Schreiben auf. Da ist es gut, wenn man nicht allein ist.
Für die Platzierungen 4-10 gibt es Sachpreise in Form von Büchern oder Kalendern.
Die Geschichten 1-10 werden auf jeden Fall (bei vorliegender Genehmigung) in der nächsten Anthologie veröffentlicht. Die Jury behält es sich jedoch vor, auch weitere Geschichten in die Anthologie mit aufzunehmen. 2025 ist es uns gelungen, die ersten 20 Geschichten ins Buch mit aufzunehmen. Je nach Umfang, kann das 2026 wieder so laufen, oder vielleicht auch anders.
Lasst euch überraschen.

Regeln

Vorgaben für die Einsendungen:
Deine Geschichte muss unveröffentlicht sein und min. 10.000 Zeichen und max. 24.000 Zeichen inklusive Leerzeichen haben.
Beiträge, in denen Hass verbreitet wird oder Hetze vorkommt, werden ausgeschlossen.
KI-generierte Texte sind ausgeschlossen.
Die Beiträge müssen über das Formular auf Punktasten.de eingereicht werden. Wer dabei Hilfe braucht, bekommt diese. Wir haben einen Discordserver und sind auch per Social Media erreichbar.
Auf Punktasten.de entscheidet jeder Autor*in, ob die eigene Geschichte auch nach der Siegerehrung noch online bleiben darf und ob dazu ein Name (und welcher Name) veröffentlicht werden darf.
In eurem Beitrag darf nirgends euer Name stehen oder etwas, das Rückschluss auf den Autor*in zulässt.
Die Jury behält sich vor, Beiträge, die das Thema nicht treffen, auszuschließen.
Es gibt keine Einschränkungen, wer teilnehmen darf. Menschen allen Alters, Geschlechts, jeder Herkunft - alle dürfen teilnehmen!
Deine Geschichte muss auf Deutsch geschrieben sein.
Jeder Autor*in darf eine Geschichte einreichen.

Formelle Vorgaben für Einsendungen:
Dateiformat: Es werden ausschließlich Dateien im ODT-Format akzeptiert (Open Document Text, alle gängigen Schreibprogramme können das)
Schriftart: Times New Roman
Schriftgröße: 11 Punkt
Formatierung: Keine Sonderformatierungen, keine Fettschrift, kein Unterstreichen
Textgestaltung: Kein Einrücken, keine zusätzlichen Layout-Elemente, keine Kopf- oder Fußzeilen

Phasen

Einreichungsphase

Start: 01.02.2026 10:15  |  Ende: 31.05.2026 23:59

Bewertungsphase Publikum

Start: 15.07.2026 00:00  |  Ende: 15.09.2026 23:59

Bewertungsphase Jury

Start: 15.07.2026 00:00  |  Ende: 15.10.2026 23:59

Siegerehrung

Start: 15.11.2026 00:00  |  Ende: 15.11.2026 00:00
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